Die "Burgundische Hochzeit" 1477 zwischen dem römisch-deutschen Kaiser Maximilian I. und Maria von Burgund legt den Grundstein für ein Reich, das riesige Gebiete rund um den Erdball umfasste. * Die Heiratspolitik der Habsburger im 15. Jahrhundert führte zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie: gemeinsam herrschten sie über ein Reich, von dem Kaiser Karl V. gesagt hat, dass darin die Sonne niemals untergehe. * 1477 heiratete der römisch-deutsche Kaiser Maximilian I. Maria von Burgund. Diese sogenannte "Burgundische Hochzeit" war der Grundstein für ein Reich, über das Kaiser Karl der V. gesagt hat, dass darin die Sonne niemals untergehe. Gernot Stadler widmet sich in der Dokumentation "Die Habsburger in Europa - Der Weg zur Weltmacht" den geopolitischen Folgen dieser Hochzeit, denn auch Maximilians Kinder wurden geopolitisch strategisch verheiratet. Die Heiratspolitik der Habsburger im 15. Jahrhundert führte zur Teilung des Hauses Österreich in eine spanische und eine deutsche Linie: Margarete von Österreich und Philipp der Schöne wurden mit den Kindern der spanischen Herrscher Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien verheiratet, Johann und Johanna. In der nächsten Generation wurden die beiden Söhne von Philipp dem Schönen und Johanna von Kastilien zu den römisch-deutschen Kaisern Karl V. und Ferdinand I. gewählt. Als römisch-deutscher Kaiser und spanischer König ist Karl V. viel auf Reisen, sowohl im Reich als auch in Spanien. Der Film folgt seinen Spuren von Madrid über Toledo bis nach Granada, wo sich in der Alhambra arabische Baukunst und italienische Renaissance eindrucksvoll ergänzen. Eine weitere Station ist das Kloster von Yuste, heute Teil der Region Extremadura, ganz im Westen Spaniens: Karl V. hatte den entlegenen Ort als letztes Refugium gewählt, wohin er sich schwerkrank zurückgezogen hatte, frustriert von den Entwicklungen seiner Zeit.
