Der junge Physiker Johannes Leinert wird von seinem Doktorvater zu einem internationalen Physikerkongress in den Schweizer Alpen eingeladen. Dort soll ein iranischer Wissenschaftler eine bahnbrechende Theorie der Quantenmechanik, die Theorie von Allem, vorstellen. Doch der Redner verspätet sich und die feine Gesellschaft überbrückt die Wartezeit mit Dinnerpartys und Ski-Ausflügen. Johannes versucht, sich auf die Fertigstellung seiner Doktorarbeit zu konzentrieren, wird jedoch von einer geheimnisvollen Pianistin abgelenkt, die ihn in Bann zieht. Doch etwas stimmt mit ihr nicht. Es kommt Johannes so vor, als habe er sie schon einmal gesehen und sie weiss Dinge über ihn, die sie gar nicht wissen kann. Die Stimmung im Hotel kippt, als einer der deutschen Physiker tödlich verunglückt gefunden wird. In der Folge treten zwei Ermittler auf den Plan, die einen Mord vermuten. Und dann sind da diese huttragenden Männer, die tagein, tagaus mit Ferngläsern den Himmel observieren, bis tatsächlich über den Berggipfeln eine merkwürdige Wolkenformation erscheint. Als auch noch die Pianistin spurlos verschwindet, wird Johannes in eine immer dunklere Geschichte hineingezogen, eine Geschichte von falschen Erinnerungen, echten Träumen, schwarzen Löchern, einer unmöglichen Liebe und einem dröhnenden Geheimnis unter dem Berg.
