1,8 Milliarden Franken hat das IKRK in diesem Jahr noch im Budget, vor fünf Jahren waren es noch 2,8 Milliarden. Knapp 3000 der insgesamt 18'000 Stellen weltweit werden abgebaut. Die grössten Geldgeber wie die USA oder Deutschland haben ihre Zahlungen stark reduziert. Gleichzeitig gibt es eine Rekordzahl bewaffneter Konflikte, immer mehr Menschen brauchen Hilfe. Was tut die IKRK-Chefin gegen die schwindenden Mittel? Welche Hilfeleistungen stellt sie aus finanziellen Gründen notgedrungen ein? Und wie kämpft sie für die Einhaltung des humanitären Völkerrechts, das aktuell von mehreren Parteien missachtet wird? Darüber spricht Eveline Kobler im "Eco Talk" mit der Chefin des Internationalen Roten Kreuzes, Mirjana Spoljaric-Egger.





