Pfiffige Liebeskomödie mit einem vor Charme sprühenden Walter Sittler, der versucht sein Erbe zu retten. Denn seine verstorbene Mutter hat damit lieber ihre Mieterin, gespielt von der bezaubernden Suzan Anbeh, bedacht als ihren Sohn, der sich weniger rührend um sie gekümmert hat. Seit dem Tod ihres Mannes lebt Susanna Samel alleine mit ihrem achtjährigen Sohn Tim in einer schwäbischen Kleinstadt. Hier engagiert sich die sensible, junge Frau in der örtlichen Pietistengemeinde, wo sie auch ihren künftigen Ehemann, den schüchternen, sehr gläubigen Peter Pfefferle kennengelernt hat. Ihr Sohn Tim ist über die Heiratspläne seiner attraktiven Mama nicht gerade begeistert. Er hätte lieber einen cooleren Stiefvater. Einen potenziellen Kandidaten für diese Rolle findet der schüchterne Junge in dem lässigen Frankfurter Rechtsanwalt Johannes Martin. Der verschuldete Frauenheld hat soeben seinen Job verloren und ist nun pünktlich zur Kirschblüte in seine schwäbische Heimat gereist, um das Haus seiner kürzlich verstorbenen Mutter zu übernehmen. Allerdings stellt sich bei der Testamentseröffnung heraus, dass die Verstorbene Johannes nicht bedacht und als Erbin Susanna eingesetzt hat, die mit Tim ein Stockwerk des Hauses bewohnt und sich stets rührend um die alte Dame gekümmert hatte. Nach dem ersten Schock beschließt der verärgerte Johannes, um "sein" Erbe zu kämpfen. Mit juristischen Spitzfindigkeiten und offensivem Charme versucht er, Susanna zum Nachgeben zu bewegen.
