Der Ruf der Bundeswehr scheint seit Jahren zu schwinden, während Gleichgültigkeit ihr gegenüber zunimmt. Als die letzten Soldatinnen und Soldaten aus dem Afghanistan-Einsatz ohne öffentliche Ehrung zurückkehren, fragte sich auch Schauspieler Henning Baum: Warum erfahren unsere Streitkräfte so wenig Wertschätzung? Was machen langjährige Auslandseinsätze mit ihnen und ihren Familien? Wie reagieren unsere Soldat:innen auf die drastisch veränderte Sicherheitslage in Europa durch den Krieg in der Ukraine? Und: wer sind überhaupt die Frauen und Männer in Uniform? Diesen und weiteren Fragen geht Henning Baum in seiner Dokumentation nach. Dafür absolviert er eine Grundausbildung und die flugmedizinische Untersuchung der Luftwaffe, der wohl härteste Einstellungstest der Bundeswehr. Während dieser Grenzerfahrungen bleibt Henning Baum eng im Austausch mit Soldat:innen, die nach zum Teil traumatischen Erlebnissen gelernt haben, über sich selbst hinaus zu wachsen. RTL zeigt "Einsatz für Henning Baum - Was es jetzt heißt Bundeswehrsoldat zu sein". Auf der Suche nach Antworten begibt sich Henning Baum auf eine Mission, die ihn an seine Grenzen bringt. Er möchte Einblicke in das Leben, die Gedanken und die alltäglichen Herausforderungen der Soldat:innen ermöglichen und meldet sich zum Wehrdienst. Dabei teilt er sich mit anderen Bewerbern die Stube und befragt sie zu ihrer Entscheidung, Soldat:in zu werden. Was fasziniert sie an diesem Job? Was denken sie über die lange Verpflichtungszeit? Und wie bewerten sie die realen Gefahren ihrer Berufswahl? Als Rekrut durchläuft der Schauspieler Teile der Grundausbildung und stellt sich dem herausfordernden Training der Kampfpiloten in der Eliteeinheit der Luftwaffe. Doch hat der durchtrainierte Hüne wirklich das Zeug dazu? Als Kampfpilot wäre der 49-Jährige heute seit rund acht Jahren in Pension, denn die körperlichen Belastungen im Eurofighter sind enorm.