Affen: Suchspiel Die Weißgesichtssakis im Gondwanaland haben Nachwuchs. Bereichsleiter Michael Ernst nutzt die Gunst der frühen Stunde, um nach dem jüngsten Spross der Baumbewohner in der Tropenhalle Ausschau zu halten. Lässt sich doch die Anlage nur betreten, wenn die Riesenotter dort nicht zeitgleich herumtollen. Das richtige Lockmittel hat er dabei: Erdnüsse. Doch in der noch dunklen Halle am dunklen Fell einer dunkel gefärbten Mutter ein dunkel gefärbtes kleines Wesen auszumachen, ist auch für den Profi schwierig. Koalas: Neue Räume Auch im Fell von Koala Mandie halten sich zwei kleine Hände fest. Das Jungtier hat nach gut sieben Monaten den Beutel seiner Mutter verlassen und reist bei nächtlichen Spaziergängen inzwischen meist "huckepack" auf deren Rücken mit. Erst vor kurzem ist Mandie zur Freude ihrer Tierpfleger aus freien Stücken in das Schaugehege des Koala-Hauses umgezogen. Der Nachwuchs hat sich in großen Schritten weiterentwickelt und knabbert auch nachts schon mal an frischen Eukalyptus-Blättern. Löwen: Der Ruf der Hauptstadt Auf der Löwenanlage herrscht Wiedersehensfreude. Ein knappes Jahr haben Kigali und Majo, der als alleinerziehender Vater gefordert war, getrennt gelebt. Nun sind die beiden wieder vereint und genießen ihre Zweisamkeit. Hinter den Kulissen sind indes die Reisevorbereitungen in vollem Gange: Hanna, Elsa und Mateo verlassen den Zoo in Richtung Berlin. Bereits einige Tage vorher wurden ihre Transportkisten aufgestellt, damit sie sich in Ruhe daran gewöhnen können. Was Jörg Gräser allerdings nicht gedacht hätte: Die jungen Löwen fühlen sich in den Kisten derartig wohl, dass sie kaum noch herauskommen. Ob Jörg sich dennoch gebührend von ihnen verabschieden kann? Rüsselhündchen: Freud und Leid Vor einiger Zeit mussten die Rüsselhündchen-Geschwister getrennt werden. Der ursprünglich Dünnere der beiden, inzwischen auf den Namen Henry getauft, verblieb im Vogelhaus und macht Lasse Nieberding täglich viel Freude.





