Im Mittelpunkt stehen Nadir und Zurga, deren lange währende Loyalität ins Wanken gerät, als die Priesterin Leïla in ihre Gemeinschaft an die Küste Ceylons zurückkehrt. Sie wird zur Figur, an der sich die Spannungen der drei Hauptpersonen bündeln. Mit dieser Oper gelang Georges Bizet bereits früh ein Werk von großer klanglicher Eigenständigkeit. Der italienische Dirigent Daniele Rustioni debütiert mit dieser Neuproduktion an der Wiener Staatsoper.
