Budapest, Anfang September 2015: Nihat, der 13-jährige Kurde aus Syrien, ist mit seiner Familie aus dem Bürgerkrieg geflohen. Jetzt campieren er, seine drei Geschwister und die Eltern mit hunderten anderen Geflüchteten im Untergeschoss des Bahnhofs in Ungarns Hauptstadt. Es herrscht Chaos. Die ungarische Regierung lässt die menschenunwürdigen Umstände bewusst zu. Zehn Jahre später wird in dieser Dokumentation nachgefragt, was aus Nihat und seiner Familie geworden ist.
