Jede Ehe, die auf dieser Bergwiese getraut wurde, hielt für ewig. Das zumindest glauben der alte Pfarrer Hannes Jagermüller (Hans Clarin) und die Mehrzahl der Einwohner des idyllischen St. Gilgen am Wolfgangsee, in dessen Nähe sich die legendäre Wiese befindet. Kein Wunder also, dass der Seelsorger sofort dafür ist, dort die Hochzeitsfeierlichkeiten zwischen dem sympathischen Tristan und seiner attraktiven Braut Eva abzuhalten. Vollkommen anderer Meinung ist jedoch sein Erzrivale, Tristans Onkel Oskar (Fritz Wepper). Der reiche Hotelier, zugleich Bürgermeister von St. Gilgen, möchte die "Trauungs-Wiese" mit Umgebung zum Skigebiet umfunktionieren. Um Tristan von seinen Hochzeitsplänen abzubringen, versucht Oskar, seinen Neffen mit der Dorfschönheit Senta zu verkuppeln. Sentas Familie ist im Besitz der umstrittenen Bergwiese. In der Gemeinde munkelt man, dass Sentas Mutter Elsa einst eine Beziehung mit Hochwürden gehabt hätte. Pfarrer und Naturfreund Jägermüller halten weiterhin zu Tristan und versuchen den Gegenspieler auszutricksen. Aber dann eskaliert der Privatkrieg zwischen dem Seelsorger und dem geldgierigen Oskar. Die turbulente Komödie "Hochwürden wird Papa" entstand unter der Regie des in Kärnten geborenen Otto W. Retzer. Hochkarätig die Liste der Darsteller: "Pumuckl"-Stimme Hans Clarin spielt den listigen Dorfpfarrer Jägermüller, sein Kontrahent Oskar Lindner wird von Fritz Wepper verkörpert. Nebenauftritte haben Otto Schenk, Dagmar Koller und Ottfried Fischer. Am Ende der Dreharbeiten in St. Gilgen wurde übrigens Hauptdarsteller Hans Clarin die Ehrenbürgerschaft verliehen.
