"Howards End" - von vielen als das Meisterwerk E. M. Forsters betrachtet - ist die Geschichte zweier unabhängiger und unkonventioneller Schwestern und der Männer in ihrem Leben auf der Suche nach Liebe und Sinn in einer sich ständig verändernden Welt. Drehbuchautor und Oscar-Preisträger Kenneth Lonergan hat das Werk für diese stimmungsvolle Fernsehfassung, bei der die BAFTA-Gewinnerin Hettie Macdonald Regie führte, neu interpretiert. Frühling 1905 in England: Margaret Schlegel ist mit ihrer lieben, aber leicht aufdringlichen Tante Juley und ihrem hypochondrischen Bruder Tibby zuhause, als sie einen Brief von ihrer jüngeren Schwester Helen erhält, die gerade bei den Wilcoxes in ihrem Landhaus, Howards End, zu Besuch ist. Als sie hört, dass Helen sich in Paul, den jüngsten Sohn der Wilcoxes, verliebt hat, wird Tante Juley als Abgesandte der Familie Schlegel nach Howards End geschickt - etwas voreilig, da es nicht zur Verlobung kommt. Nach dieser peinlichen Begegnung mit den Wilcoxes besuchen die Schlegels mit deutschen Verwandten ein Konzert in London. Während der Aufführung gerät Helen in ein Gespräch mit Leonard Bast, einem jungen Bankangestellten, und verlässt das Konzert versehentlich mit seinem Regenschirm. Nach diesem Missgeschick gibt Margaret Bast ihre Karte und bittet ihn zum Tee bei ihnen in ihrem Haus in Wickham Place zu bleiben. Dieser fühlt sich jedoch schnell unwohl in ihrer Gesellschaft und geht. Durch eine Laune des Schicksals ziehen die Wilcoxes in London in eine Wohnung gegenüber von den Schlegels, und Margaret schließt Freundschaft mit der schillernden, aber kränkelnden Mrs. Wilcox. Margaret Schlegel (Hayley Atwell) ist eine intelligente, idealistische junge Frau, der von dem älteren Henry Wilcox (Matthew Macfadyen), einem erfolgreichen und konservativen Geschäftsmann, der Hof gemacht wird. Dessen Frau Ruth Wilcox (Julia Ormond) ist gerade unerwartet gestorben und er wird Besitzer von Howards End.