Multiperspektivisch erzähltes, düsteres Mysterykonstrukt, über das man möglichst nichts verrät. Nur so viel: Alles beginnt mit Doku-Filmerin Simone, die in der Türkei eine Reportage über einen 25 Jahre in der Vergangenheit liegenden Entführungsfall drehen will und sich plötzlich in einer lebensgefährlichen Situation wiederfindet. Wie sich die Ereignisse dann überschlagen, ist nachhaltig verstörend und geht an die Substanz. Autorenfilmerin Ayse Polat gewann den Deutschen Filmpreis für Regie und Skript.
