In seiner mehr als zehnjährigen Zusammenarbeit mit Dean "Dino" Martin schrieb er Comedy-Geschichte. Als Solo-Künstler wurde er zu einem der erfolgreichsten Entertainer von Las Vegas. Doch es war seine Arbeit als Filmemacher, die ihn als Großmeister der Komödie ausgewiesen hat. Vor 100 Jahren, am 16. März 1926, wurde Jerry Lewis als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer im US-Bundesstaat Newark geboren. Er schrieb, produzierte und drehte Filme, in denen er meist die Hauptrolle spielte und die heute allesamt als Klassiker gelten, wie "Hallo, Page!", "Zu heiß gebadet", "Der Bürotrottel" und "Der verrückte Professor", um nur einige zu nennen. Immer wieder - und umso mehr mit zunehmendem Alter - blitzte hinter dem vordergründigen Slapstick politisches Sendungsbewusstsein auf. In Gregory Monros Doku blickt Lewis in Gesellschaft von Wegbegleitern, Filmemachern, Kritikern und Experten auf seine außergewöhnliche Karriere zurück. Mit seltenen Archivaufnahmen, Filmausschnitten und Gesprächen mit Freunden, Filmkritikern und Künstlern wie Sean Hayes, Tony Lewis, Jonathan Rosenbaum und Martin Scorsese gibt die Dokumentation Einblicke in Leben und Werk eines einzigartigen und oft unverstandenen Clowns, Menschenfreunds und Visionärs.
