Nach 16 Jahren kehrt Marit Gustavsson, Londoner Modedesignerin, in ihr norwegisches Heimatdorf Solvorn zurück. Ihre ältere Schwester Kristin, die mit ihrem Mann Petter den elterlichen Betrieb übernommen hat, ist nicht begeistert. Marit war immer das schwarze Schaf der Familie, Kristin fügte sich in die Rolle der Vernünftigen. Kristin hat ihrer Tochter Ida bis heute verschwiegen, dass Marit deren leibliche Mutter ist. Kurz nach Idas Geburt musste Marit das Kind auf Druck der Eltern in Kristins Obhut übergeben, worauf sie Solvorn verließ. Seither lebt Kristin, die selbst keine Kinder bekommen kann, in der Angst, Marit könnte ihr eines Tages die Tochter wegnehmen. Entsprechend schwierig verläuft ihre Annäherung. Ida ist eine rebellische Teenagerin und zum ersten Mal verliebt. Als Marit Ida bei einem nächtlichen Ausflug deckt, bei dem diese ihren ersten Freund treffen will, kommt es zum Streit, bei dem Ida die Wahrheit erfährt.