Während in Ystad der Wahlkampf auf Hochtouren läuft, wird in einem Güterzug die Leiche eines ermordeten Schwarzafrikaners gefunden. Was zunächst nach einem Routinefall aussieht, gibt Kommissar Wallander und seinen Kollegen immer neue Rätsel auf. Als den Ermittlern dann auch noch ein schnöseliger Kollege von der obersten Polizeibehörde als "Wachhund" vor die Nase gesetzt wird, ahnt Wallander, dass mehr hinter dem Fall steckt als ein simpler Mord unter Kleinganoven. Krister Henriksson gibt in "Mankells Wallander - Ein Toter aus Afrika" den charismatischen Kommissar Kurt Wallander. Es herrscht Wahlkampf in Ystad. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen bereitet die sozialdemokratische Partei einen Auftritt des Politikers Kenneth Nilsson (Tomas Bolme) vor. Als wäre das nicht genug Stress für die lokale Polizei, wird in einem Güterzug von Ystad nach Polen eine Leiche gefunden: ein junger Schwarzafrikaner, offenbar ermordet. Die Tat und das mutmaßliche Motiv bleiben für Kommissar Wallander (Krister Henriksson) ebenso rätselhaft wie die Frage, weshalb der Mann sich in der schwedischen Provinz aufhielt. Als völlig überraschend der aalglatte Farzan Keyhan (Shebly Niavarani) von der obersten Polizeibehörde nach Ystad geschickt wird, um die Ermittlungen zu überwachen, ahnt Wallander, dass es offenbar einflussreiche Persönlichkeiten gibt, die ein Interesse daran haben, den Fall so schnell und vor allem so unauffällig wie möglich abzuschließen. Tatsächlich kann der Kommissar nur durch einen glücklichen Zufall verhindern, dass Farzan den geistig verwirrten Arvid (Göran Thorell) als geständigen Täter anklagen lässt und den Fall zu den Akten legt. Zugleich aber bringt der Großstadt-Yuppie die Ermittler auf die Spur des Afrikaners Diao (Khalid Geire), eines Freundes des Toten, der seit der Mordnacht verschwunden ist.





