Karl Ploberger präsentiert einen steirischen Naturgarten, gibt praktische Tipps rund um Hortensien und Moorbeeterde und Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich der Zitterpappel (Espe). Der weitläufige, naturbelassene Garten von Hannes Sailer in Greinbach liegt auf 900 Metern Höhe. Auf 8000 Quadratmetern verbindet der Landwirt eine intuitive Gestaltung mit ökologischer Kreislaufwirtschaft, in der tierische Düngemittel direkt eingesetzt werden. Vielfalt prägt das Bild: Stauden, Gehölze und seltene Tierrassen formen einen ruhigen, lebendigen Lebensraum. Im Zentrum steht torffreie Moorbeeterde, deren moderne Substrate mit Rindenhumus und Kompost arbeiten und einen niedrigen pH-Wert sichern - ideal für Hortensien, Rhododendren und Heidelbeeren. Rund um den bald bevorstehenden Muttertag rücken beliebte Sorten wie Bauernhortensien in den Fokus. Karl Ploberger beantwortet die Gartenfrage der Woche: Chlorose - warum kommt die immer wieder? Uschi Zezelitsch porträtiert die Espe, deren silbergraue, herzförmige Blätter für das typische "Zittern" sorgen. Junge Blätter werden von ihr zu einem aromatischen "Espen-Sauerkraut" fermentiert. Die Gärtnerinnen auf der Garten Tulln geben einen fundierten Überblick über organische und mineralische Mulchstoffe: von Grasschnitt und Laub über Stroh und Häckselgut bis zu Hanfschäben oder Kies.