Keine Geschäfte, keine Schule, keine Straße: Seit Jahren ist das pittoreske Bergdorf Monteviasco in der Lombardei so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, ist der Ort nur über einen zweistündigen Fußmarsch mit 1.442 Stufen erreichbar. Von den einst 300 Bewohner sind nur noch eine Handvoll da. Doch die die 24-jährige Letizia Rubinato und die Herbergsbetreiberin Laura Xota geben nicht auf. Sie planen Veranstaltungen, ein Heimatmuseum und hoffen auf Besucher, die dem vergessenen Bergdorf neues Leben einhauchen. Während der Vorbereitungen des traditionellen Marienfests kommt schließlich die erlösende Nachricht: Die Seilbahn wird wieder in Betrieb genommen. Nach sieben Jahren Isolation steht Monteviasco vor einem Neubeginn.





