"Meine Frau sagte zu mir: 'Ich habe dich ja gar nicht richtig gekannt!'" So erzählt es Roli, der seine Depression zwanzig Jahre lang verheimlichte - vor seiner Frau, seinen Kindern, und vor sich selbst. Erst ein körperlicher Zusammenbruch zwang ihn, den Tatsachen ins Auge zu blicken. Er machte eine Therapie in einer psychiatrischen Klinik - und konnte ein neues Leben anfangen. In dieser Folge lernt Willi Roli kennen, der ihm einen Einblick gibt in den Klinikalltag, den Willi bisher nur aus Ärzteperspektive kannte von einem Praktikum. Willi lernt die persönliche Geschichte des Patienten kennen - und wie er, trotz anfänglicher Skepsis, dank Massnahmen wie der Maltherapie und dem Achtsamkeitstraining einen neuen Zugang zu sich und seinem Leben fand. Afreed bereitet derweil den Stand der Wissenschaft auf: Warum leiden Männer zum Teil anders als Frauen? Was sollte man tun, wenn man befürchtet, selbst an einer Depression zu leiden? Und was könnt ihr tun, wenn jemand in eurem Umfeld an einer Depression erkrankt ist?