Hafengeburtstag im Mai 2025 in Hamburg, wieder die größte Party an der Kaikante. Aber dort, wo drei Tage lang gefeiert wird, wird auch gearbeitet. Denn der Hamburger Hafen ist nicht nur Sehnsuchtsort, sondern auch wirtschaftliches Herz des Nordens. Und damit es gleichmäßig schlägt, braucht es viele zupackende Hände. Mehr Frauen in Hafenberufen: Ausbildung auf einem Schlepper Weltweit sind nur rund zwei Prozent aller Seeleute weiblich. Auch der Hamburger Hafen ist nach wie vor eine Männerdomäne, aber der Anteil der Frauen wird immer größer. Die Schlepperfirma Fairplay versucht gezielt, mehr Frauen für ihre Flotte zu gewinnen. Pauline Schirmeister ist eine davon, sie hat eine Ausbildung zur Schiffsmechanikerin begonnen. Oft ist sie seitdem als einzige Frau auf den Schleppern im Einsatz, zwei Wochen am Stück, Tag und Nacht. Die Schlepper machen noch während der Fahrt auf der Elbe an den riesigen Containerschiffen fest und helfen ihnen, sicher durch den Hamburger Hafen an ihre Liegeplätze zu kommen. Ein anspruchsvoller Job, bei dem Pauline nicht nur Maschinen und Technik verstehen muss, sondern auch ordentlich mit anpacken. Erste Ausfahrt auf der MS "Bleichen" Der Erhalt und der Betrieb vieler Traditionsschiffe im Hamburger Hafen wäre gar nicht darstellbar ohne das Engagement der vielen Ehrenamtlichen. Engagierte Menschen, die in ihrer "Frei"-Zeit unzählige Arbeitsstunden investieren, um ihre Lieblinge wie die "Cap San Diego" am Laufen zu halten. Ob im Maschineraum oder in der Kombüse, auf der Brücke oder an der Reling als Decksmann: sie sind das Herz der vielen Oldtimer im Hafen. Und auch die müssen regelmäßig geschult und trainiert werden. "Rund um den Michel" war bei der ersten Ausfahrt des Jahres 2025 auf dem Motorschiff "Bleichen" dabei. Mittagspause auf der Baustelle: Stärkung in Monkey#s Imbiss In Waltershof entsteht der Energiepark Hafen, ein Kraftwerk und Schlüsselprojekt für Hamburgs zukünftige Wärmeversorgung.



