Elisabeth von Holbach ist das, was man eine mit allen Wassern gewaschene Top-Juristin nennt. Daher scheint es zunächst ein Kinderspiel, als sie im Auftrag eines finanzkräftigen Mandanten den Bauern Karl Lindner dazu bringen soll, seinen Hof zu verkaufen. Unter einem Vorwand sucht sie die Bekanntschaft des eigenwilligen Mannes und leitet alles in die Wege, um ihn finanziell unter Druck zu setzen. Dann aber geschieht etwas, womit niemand gerechnet hat, am allerwenigsten Elisabeth selbst: Sie verliebt sich in Karl. Hin- und hergerissen zwischen ihren Gefühlen und der Verpflichtung gegenüber ihrer Kanzlei, muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen. Der romantische Familienfilm "Schwarzwaldliebe" bringt Claudine Wilde und Timothy Peach als ungleiches Traumpaar zusammen. Schwierige Fälle gibt es für sie nicht: Elisabeth von Holbach (Claudine Wilde) ist eine brillante Rechtsanwältin, die mit harten Bandagen kämpft und notfalls auch zu ungewöhnlichen Methoden greift, um die Interessen ihrer Mandanten durchzusetzen. Demnächst soll die Mittdreißigerin endgültig die Führung der renommierten Stuttgarter Kanzlei ihres Vaters Max (Walter Kreye) übernehmen und sein Lebenswerk fortsetzen. Zuvor aber gilt es noch, ein wichtiges Geschäft zum Abschluss zu bringen: Im Auftrag eines finanzkräftigen Mandanten reist Elisabeth in den Schwarzwald, um einen unwilligen Bauern zum Verkauf seines Hofs zu überreden. Die restlichen Landwirte der Gegend haben ihren Grund bereits für gutes Geld veräußert, um einer riesigen Rennstrecke Platz zu machen. Allein Karl Lindner (Timothy Peach) schaltet auf stur. Obgleich seine wirtschaftliche Situation alles andere als rosig aussieht, ist er nicht bereit, das Lebenswerk seiner Eltern Franz (Siegfried Rauch) und Gertrude (Barbara Focke) so einfach aufzugeben. Für die abgebrühte Elisabeth klingt das nach einem Kinderspiel. Ihre Fahrt aufs Land im schicken Sportwagen endet allerdings in einem matschigen Straßengraben.
