Ein Boxkampf unter Kängurus, nicht so schöne Nachrichten für einen Seebären, Giraffen, die wie auf rohen Eiern laufen, und mit Fäkalien verstopfte Gullis im Wasserbecken der Robben: tierische Probleme werden im Erlebnis-Zoo Hannover gelöst. Spannung bei den Roten Riesen: Die neuen Riesenkängurus dürfen endlich raus aus der Quarantäne und auf die große Anlage zu ihren Mitbewohnern. Im Revier Outback teilen sie sich das Gehege mit den australischen Sumpfwallabys. Die Tierpflegerinnen Manja, Maggie und Silvia hoffen, dass bei der Eingewöhnung der Neuankömmlinge alles glimpflich abläuft. Nach einigem Zögern traut sich zuerst Kängurubock Marley aus dem Stall nach draußen und macht gleich seine erste Begegnung mit Sumpfwallaby Jack. Plötzlich gehen beide in die kängurutypische Boxstellung. Die Kontrahenten müssen offensichtlich erstmal die Grenzen klären. Nicht so gute Nachrichten für Seebär Roger: Seine erbsengroßen Hautveränderungen am Hals kommen von einem bösartigen Tumor. Das hat die Untersuchung der Gewebeproben ergeben. Aber es gibt noch eine leise Hoffnung. Tierarzt Viktor Molnár möchte Roger erneut Proben entnehmen. Dadurch soll herausgefunden werden, ob es sich um einen aggressiven oder eher milden Tumor handelt. Der könnte mit Medikamenten sehr gut behandelt werden. Tierpflegerin Stefanie Leitner wünscht sich nichts sehnlicher als einen positiven Ausgang für ihre Lieblingsrobbe. Doch vorher muss Roger erstmal die Probenentnahme über sich ergehen lassen. 100 Tonnen Sand für die Giraffen: der Boden der Giraffenanlage muss dringend generalüberholt werden. Das ist wichtig für die Klauengesundheit der afrikanischen Savannenbewohner. Durch die tägliche Reinigung des Geheges wurde viel Sand abgetragen. Der muss nun aufgefüllt werden. Auch soll ein größeres Sandbett als Ruheplatz entstehen. Gärtner Marvin und sein Kollege Jan verteilen über 100 Tonnen Sand auf dem Gehegeboden, harken, wässern, walzen.





