Im größten Zoo Niedersachsens, dem Erlebnis-Zoo Hannover, gibt es heute Futter auf Rädern, Streicheleinheiten für ein dickfelliges Nashorn, ein rüstiger Senior-Wolf wird ärztlich durchgecheckt und die Wombats zeigen ihre nackten Nasen. Die Tierpfleger*innen des Zoos sorgen gut für Nachwuchs und Senioren. Das große Fressen: Die Schicht von Futterfahrer Marco Franz beginnt, wenn der Park langsam erwacht. Dann belädt Marco seinen Sprinter und klappert die Reviere ab, um tonnenweise Futter zu verteilen. Der gebürtige Brandenburger liebt seinen Job. Auch, wenn die lieben Kollegen manchmal nörgeln, wenn zu wenig oder zu viel Salat oder Bananen in der Futterkiste liegen. Vor allem aber muss er sich beeilen! Punkt 9:00 Uhr öffnet der Zoo, bis dahin muss das Futter verteilt werden. Auf seiner Tour hat Marco diesmal Azubi Julian Sonderegger dabei. Wie macht sich der angehende Tierpfleger als Futterfahrer? Tierisch lichtscheue Beuteltiere: Mini-Wombat Cooper ist ein neuer Publikumsmagnet im Erlebnis-Zoo Hannover. Vor ein paar Wochen hat das Jungtier den Beutel seiner Mutter endgültig verlassen, jetzt erkundet Cooper immer neugieriger sein Revier. Wenn er sich mal zeigt. Denn Nacktnasenwombats sind nachtaktive Tiere, tagsüber schlafen sie meist. Tierpfleger Carsten Heinß will mit einem leckeren Frühstück Cooper und seine Mama Maya aus ihrer Erdhöhle locken, damit sich die Zoo-Besucher*innen an den deutschlandweit einzigen Nacktnasenwombats erfreuen können. Ob das gelingt? Eine Nashorn-Blutprobe bringt die Tierärztin ins Schwitzen: Für Philipp Plate, Tierpfleger im Revier Sambesi Nord, gibt es nichts Schöneres, als seinen Arbeitstag mit einem morgendlichen Verwöhnprogramm von Spitzmaulnashorn Kito zu beginnen. Der kolossartige Bulle genießt die Streichelmassage. An diesem Tag steht ein Termin mit Tierärztin Dr. Katja von Dörnberg an. Sie braucht eine Blutprobe von Kito, um seinen Gesundheitsstand zu überprüfen. Nashörner, die Giganten Afrikas, haben eine extrem dicke Haut.