Im März 2022 kamen Mila Teshaieva und Marcus Lenz in jenem Moment nach Butscha, als die russische Armee aus der Stadt zurückgedrängt wurde und die Überlebenden vorsichtig ihre Verstecke verließen. Ihre Kamera hat jenen "Nullpunkt" festgehalten, als die russischen Kriegsverbrechen in ihrem ganzen Ausmaß sichtbar wurden. Seither begleiten die beiden Dokumentarfilmer:innen eine Schülerin, einen Stadtbeamten, eine Hausfrau und ein frisch verheiratetes Paar. Taras, Olga, Maxim und Anya durchleben die schmerzhaften Erfahrungen des Krieges und zeigen dennoch Liebe, Hilfsbereitschaft, Solidarität und Unverwüstlichkeit und sind in der Lage, in den unerträglichsten Momenten Licht zu finden. Der Dokumentarfilm ist ein zärtliches Zeitdokument, das von den universellen Langzeitfolgen des Krieges und der Suche nach Gerechtigkeit erzählt.
