In einem Dorf im Norden Portugals findet ein archaisches heidnisches Ritual statt, bei dem junge Männer als Dämonen verkleidet Mädchen jagen, ihnen "den Wind austreiben" sollen. Als die Dorfjugendlichen ein Mädchen namens Judite fangen und einer aus der Gruppe anfängt, sie zu schlagen, hält der junge Laureano ihn davon ab und zieht ihm die Maske ab, damit das Mädchen weiß, wer sie angreifen wollte. Daraufhin wird Laureano von der Gruppe brutal verprügelt, wobei er bleibende Schäden davonträgt. 25 Jahre später lebt er allein am Rande des Dorfes mit seinen vier Hunden und ist weitestgehend von der Gemeinschaft ausgestoßen. Seine Peiniger von damals sind dagegen immer noch befreundet. Als sich das heidnische Ritual jährt, ereignet sich wieder eine Tragödie, diesmal mit tödlichem Ausgang. Der Sohn von Samuel, einem der Anführer der Clique, wird tot aufgefunden. Alle verdächtigen Laureano ... Das nachdenkliche und melancholische Drama wirft einen Blick auf toxische Männlichkeitsideale und Traumata innerhalb einer isolierten Gemeinschaft.