(1): Chamonix: Gabriel Loppé, Maler der Gipfel Jahrhunderte lang nährten die Gipfel der Alpen Ängste und Fantasien. Die Gebirgswelt galt lange Zeit als unzugänglich. In der Mitte des 19. Jahrhunderts beschloss ein Mann, der Welt die geballte Schönheit dieser Landschaft vor Augen zu führen. Der französische Maler Gabriel Loppé ging als der erste Gebirgsmaler in die Kunstgeschichte ein. Selbst ein unermüdlicher Wanderer, stellte der Künstler seine Staffelei auf den Höhen der von ihm erklommenen Berge auf - unvorstellbar für die meisten seiner Zeitgenossen. Lange vor den Impressionisten war Loppé der erste, der den Schnee mit seinen Schattierungen auf der Leinwand zum Leuchten brachte. Hoch droben die Welt zu malen, das war die Obsession dieses Alpenvisionärs. (2): Bologna: Die rote Stadt Bologna ist eine Stadt, deren Farbe zum Wahrzeichen wurde. Mit ihren Dächern aus roten Lehmziegeln, Arkadengängen und jahrhundertealter Terrakotta leuchtet "La Rossa" von Weitem - glühend und rebellisch. Denn in der Hauptstadt der Region Emilia-Romagna ist Rot nicht nur die Farbe der Fassaden, sondern auch die politische Couleur. Schon seit fast einem Jahrhundert ist diese älteste europäische Universitätsstadt eine Hochburg der italienischen Linken. Hier diskutiert und debattiert man, und soziale Forderungen werden laut erhoben - auf der Straße wie auf den wunderschönen Plätzen. (3): Bali: Putus frittierter Fisch Auf Bali bereitet Putu die Tilapias nach der Nyat-Nyat-Methode zu: Erst wird der Fisch durch Vorfrittieren knusprig gemacht, dann wird er erneut frittiert, diesmal unter Zugabe von gestoßenen Gewürzen und etwas Wasser, um die Aromen einziehen zu lassen. Nach dem zweiten Frittiervorgang gibt Putu Knoblauch, Schalotten und Tamarillen (Baumtomaten) dazu und serviert den Fisch mit rotem und weißem Reis aus lokalem Anbau. (4): Prag: Achtung, nicht hinauslehnen! Die Prager Burg war bis ins 16.





