07:55 - 08:45
Arte

    Stadt Land Kunst

    Kunstmagazin • F 2026 • 50 Minuten
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    Paris / Bosnien / Spanien

    (1): Paris: Nina Berberovas Chroniken aus dem russischen Exil Anfang des 20. Jahrhunderts fanden verarmte Aristokraten und einfache Soldaten der zaristischen Armee Zuflucht in Paris und dem Vorort Billancourt - geplagt von der Erinnerung an das für immer verlorene Russland. Zu den Vertriebenen zählte auch Nina Berberova, die sich 1925 in Paris niederließ. Die entwurzelten Menschen, denen sie begegnete, machte sie zu Figuren ihrer Romane, Erzählungen und Geschichten. Ihre auf Russisch verfassten Texte - darunter die "Chroniques de Billancourt" - blieben lange unbekannt und erhielten in Europa erst in den 1980er Jahren die verdiente Anerkennung. (2): Bosnien: Olympisches Überbleibsel des Brutalismus In Sarajevo ist der olympische Geist nach wie vor allgegenwärtig! Während der Olympischen Winterspiele 1984 stand die bosnische Hauptstadt für kurze Zeit im Mittelpunkt des Weltgeschehens. Eines der symbolträchtigsten Überbleibsel dieser euphorischen Ära ist die Bobbahn. Der Eiskanal aus rohem Beton, der sich den Berg hinunter schlängelt, spiegelt eine bis heute verkannte architektonische Strömung wider: den Brutalismus. (3): Schottland: Nikkis Käse-Scones Auf der Ardross Farm backt Nikki Käse-Scones nach dem Rezept ihrer Mutter. Zuerst macht sie den Teig, dann kommen Cheddar und das Highlight der schottischen Küche hinzu: Bärlauch. Am besten schmecken die schottischen Scones zu einer klassischen Linsensuppe. (4): Spanien: Ein Franco kommt selten allein Im spanischen Ferrol erinnert eine Gedenktafel an den Diktator Francisco Franco. Die Tafel ist an Francos Geburtshaus angebracht und zeigt ihn gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Ramón. Dieser ist schon lange in Vergessenheit geraten, dabei war er einst der berühmteste Spanier der Welt - und Gegenspieler seines älteren Bruders.

    Sendungsinfos

    OT
    Originaltitel:
    Stadt Land Kunst
    Folgesendung: 08:45 / Arte

    Das Kolosseum, Arena der Macht

    Ein Bau der Superlative
    50 Minuten
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