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    Sternstunde Kunst

    Kunstmagazin • CH 2023 • 55 Minuten
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    Mark Rothko: Bilder müssen geheimnisvoll sein

    Seine Werke sind sofort wiederzuerkennen: grossformatige Flächen, deren Farben übereinander liegen und ineinanderfliessen. Die Farbfeldmalerei wurde Rothkos Markenzeichen und die Bilder verkaufen sich fantastisch. Das war nicht immer so. Mark Rothko malt am Anfang seiner Karriere eher impressionistisch. Matisse, Picasso und Rousseau gehören zu seinen Vorbildern. Vom Malen leben kann er nicht, er arbeitet als Zeichenlehrer in Brooklyn. In den späten 1940er-Jahren wendet sich Rothko immer mehr mythologischen Themen zu. Seine Malerei wird surrealistisch und abstrakt. Rothko inszeniert den Betrachter vor seinem Bild, wie ein Regisseur. Er will, dass seine Werke auf die Welt einwirken, Ideen und Geschichten vermitteln, das menschliche Drama darstellen. Die Farbenfeldmalerei bringt den finanziellen Durchbruch. Privat geht es ihm jedoch immer schlechter. Er wird depressiv, verfällt dem Alkohol und weist sich selbst in die Nervenklinik ein. Geplagt von Depressionen nimmt er sich im Alter von 67 Jahren das Leben. Mark Rothko selbst weigerte sich standhaft seine Bilder zu kommentieren: "Bilder müssen geheimnisvoll sein". Der Film von Pascale Bouhénic versucht, Leben und Werk von Mark Rothko zusammenzubringen.

    Regie:
    Pascale Bouhenic
    Schauspieler:
    Christopher Rothko (Self), Carol Mancusi-Ungaro (Self), Marion Boyer (Self, art conservator), Philippe Walter (Self, research director, Centre de recherche et de restauration des musées de France), Roger Danilo Carmona (Self, General Manager at Kremer Pigments NYC)

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    Originaltitel:
    Sternstunde Kunst
      Folgesendung: 13:55 / SRF info

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