Wenn zwei Brüder seit Jahrzehnten miteinander Musik spielen, gemeinsam improvisieren und ein Gefühl für Jazz entwickeln, dann spürt man das tiefe Vertrauen in jeder Note. So ist es bei Schlagzeuger Valentin Renner, Jahrgang 1998, und Posaunist Moritz Renner, Jahrgang 2001. Sie sind aufstrebende Stars mindestens der deutschsprachigen Jazzszene. In München begann ihre musikalische Laufbahn, in Basel haben beide ihre Studien vorgesetzt und abgeschlossen. Dort lernten sie auch Tabea Kind kennen. Die Kontrabassistin, Jahrgang 1999 aus Karlsruhe, ist seit einigen Jahren das harmonische Zentrum, um das die Renner-Brüder melodisch und rhythmisch kreisen. Dieses Trio konnte beim Finale des 16. Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreises auf ganzer Linie überzeugen: Packende Soli, stimmungsvolle Kompositionen und eine Unbedingtheit und Leichtigkeit im Zusammenspiel, die oft langjährige Bands nicht gefunden haben. RENNER ist ein absolut würdiger Preisträger des Burghauser Nachwuchspreises und sorgte mit dem Preisträger-Konzert zu Beginn der 55. Internationalen Jazzwoche Burghausen 2026 schon im ersten Konzert in der Wackerhalle für ein Highlight.
