Reporterin Sara Simons begibt sich auf die Suche nach ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Und sie wird fündig: Sei es beim Camping unter alten Tagebaubaggern, in einer mongolischen Jurte, auf schwimmenden Hütten oder im Baumzelt - bei minus drei Grad, auf einer Lamaweide. In Ferropolis, der "Stadt aus Eisen" nahe Gräfenhainichen, erkundet Sara das Innere eines riesigen Stahlgiganten mit lockeren Schrauben. Bei einer spooky Nachtwanderung über das Gelände versucht die Reporterin die Bühnen von Ferropolis zu finden. Gourmetküche inklusive: Es gibt Dosensuppe vom Campingkocher. Im Harz geht Sara mit dem Wander-Influencer Tom Wawerek auf eine "No-Trash"-Wanderung: Mit Grillzange bewaffnet, rücken die beiden dem Abfall an den Kragen. Dann geht es - zumindest gefühlt - in die Mongolei: In der Jurte der WaldreiseThemenunterkünfte in Wendefurth lauscht Sara zum Einschlafen noch dem Bachrauschen und den Eichhörnchen. Am Alperstedter See, dem größten der "Erfurter Seen", wird es windig - das ist zuerst auch gut so: Beim Windsurfen treiben die Böen Sara (eingepackt mit Neopren-Bommelmütze) über das türkise Wasser. Später wird das unruhige Wetter Sara zum Verhängnis: Beim Schlafen in den schwimmenden Hütten schaukelt alles etwas zu sehr und Sara zweifelt an ihrer Seetauglichkeit. Der Abschluss ihrer Übernachtungstour wird flauschig: Im thüringischen Arnsgrün, einem Ortsteil von Zeulenroda-Triebes, schläft Sara in einem Baumzelt, das einen Meter über dem Boden schwebt, auf einer Lamawiese! Beim Qi-Gong-Kurs kann Sara sich vor der minus drei Grad kalten Nacht nochmal erden. Am Ende steht für die Reporterin fest: In Mitteldeutschland schläft man nicht nur besonders - man erlebt etwas. Zum Einschlafen? Ja! Aber langweilig ganz sicher nicht.
