Drei Tage, ein Pferd und null Reiterfahrung. Reporterin Sara Simons wagt ein kleines, großes Abenteuer und sitzt zum allerersten Mal im Sattel. Aus einem Kindheitstraum wird ein echter Crashkurs: Wie ticken Pferde? Wie führt man ein 600-Kilo-Tier, ohne dass es einen komplett ignoriert? Wie setzt man einen Hufkratzer ein und vor allem: Wie hält man sich auf dem Pferd? Zwischen Striegeln, Hufe auskratzen, ersten Führversuchen und jeder Menge Aha-Momenten lernt Sara auf einem Wanderreiterhof in Mohorn bei Wilsdruff (Sachsen) die Grundlagen des Reitens kennen - chaotisch, mutig und mit viel Selbstironie. Stallbetreiberin Andrea Seidel - ursprünglich eine Geologin, die ihrer "Leidenschaft Pferd" gefolgt ist und seit 2008 einen eigenen Reitstall betreibt - zeigt ihr mit klaren Ansagen und trockenem Humor, worauf es ankommt: nicht auf große Coolness, sondern auf Ruhe, Vertrauen und einen festen Sitz. Das ist nur leichter gesagt als getan, wenn das Pferd lieber grasen möchte, als mitzuarbeiten. Der große Moment kommt beim ersten Aufsitzen - und wenig später beim ersten Ausritt. Schafft Sara in nur drei Tagen tatsächlich den Sprung von der absoluten Anfängerin zum wanderreit-tauglichen Cowgirl? Oder endet der Traum vom Wilden Westen schon beim Pferdeapfel auf dem Hof? Eine humorvolle und sehr ehrliche Folge über Mut, Kontrollverlust, Naturkino und die Erkenntnis, dass Reiten deutlich mehr ist als nur oben sitzen und gut aussehen.

