In der Schneiderei überzieht Cristina Ana erneut wie von Sinnen mit Schmähungen, bis Enrique seine Schwester fortführt und in ein Sanatorium bringt. Obgleich sie Carlos nicht liebt, denkt Ana darüber nach, ob sie und ihr Kind nicht doch an seiner Seite gut aufgehoben wären. Polizeibeamte tauchen in den Galerías auf, um Raúl nach dem Verbleib seines Freundes Toni zu befragen, doch sie ahnen nichts von Raúls Funktion als Fluchthelfer. Umso erleichterter ist er, als Toni anruft, um ihm mitzuteilen, dass er nun in Sicherheit ist. In Erwartung seiner Braut öffnet Mateo die Tür, nur um seinem ihm längst fremden Vater Felipe gegenüberzustehen. Als auch Clara mit ihrer Familie eintrifft, muss er notgedrungen auch Felipe Einlass gewähren. Während Consuelo die Fremdheit zwischen Gastgeberinnen und Gästen mit ihrem Geplapper überspielt, macht Mateo seinem Vater gegenüber keinen Hehl daraus, dass er ihn nicht zu sehen wünscht. Nicht auf seiner Verlobungsfeier und schon gar nicht auf seiner Hochzeit. Fünf Monate später ist für Clara und Mateo der große Tag gekommen, dessen Inszenierung Mateos Mütter an sich gerissen haben. Raúl rät seinem Freund, gute Miene zum bösen Spiel zu machen, doch Mateos Nerven liegen blank. Auch Clara hat sich den schönsten Tag im Leben anders vorgestellt. Während die Gäste in der Kirche Platz nehmen, gerät Mateo mit seinen Müttern in Streit. Als nun auch noch die Braut auf sich warten lässt, fürchtet Mateo das Schlimmste. Doch es ist nur das von Mateos Müttern ausgewählte altbackene Brautkleid, in dem sie nicht gesehen werden will. Dank Ritas Zureden betritt Clara doch noch die Kirche. Die Zeremonie hat bereits begonnen, als die Brautleute sich klar werden, dass sie bei aller Liebe so nicht heiraten wollen, und in eine Seitenkapelle flüchten. Sie ahnen nicht, dass ihre Aussprache per Mikrofon übertragen wird.






