Zu groß, zu klein: Der Frühling ist endlich da und die Sonne scheint wärmend auf die bunte Wiese. Das müssen der kleine Hase und die kleine Feldmaus natürlich ausnutzen und sofort die erste Runde Verstecken des Frühlings spielen. Doch was ist das? Der kleine Hase passt nicht in sein allerbestes Versteck. Er hat sich im letzten Jahr doch immer unter diesem hohlen Baumstamm versteckt. Doch heute passt er nicht darunter. Ob jemand im Winter den Stamm ausgetauscht hat? Und noch mehr ist merkwürdig an diesem Tag. Ihr Lieblingskletterfelsen scheint nicht mehr so hoch zu sein wie früher, denn die kleine Feldmaus kommt nun auch ohne die Hilfe des kleinen Hasen hinauf. Die beiden beschließen zu ihrem Beobachtungsbaum zu gehen und dort die Lage zu erkunden. Das Guckloch im Baum ist eigentlich noch an derselben Stelle. Aber wieso muss sich der kleine Hase nun nicht mehr auf die Zehenspitzen stellen, um hindurchzusehen? Das Echo: Als der kleine Hase an diesem Morgen aufwacht, begrüßt er fröhlich die Umgebung. Er sagt den Blumen guten Morgen, dem Gras, der alten Eiche und den Wolken. Aber er fragt sich, ob die Wolken ihn überhaupt hören können. Schließlich sind sie ziemlich weit weg, so hoch oben am Himmel. Der große Hase weiß auch nicht genau, wie weit die Stimme des kleinen Hasen trägt. Also probiert der kleine Hase es aus. Danach ist er sich sicher, dass die Wolken ihn nicht hören können. Seine Stimme ist einfach nicht laut genug. Doch der große Hase kennt einen ganz besonderen Ort, an dem die Stimmen weiter schallen, als man es sich vorstellen kann. Eine Feder fürs Nest: Der große braune Hase findet beim Herumtollen auf der Wiese eine besonders schöne Feder und schenkt sie dem kleinen braunen Hasen. Der kleine braune Hase zeigt sie voller Stolz der kleinen Feldmaus und sie spielen fröhlich mit der Feder. Doch als die Feder kurz unbeobachtet am Boden liegt, nimmt sie ein kleiner roter Vogel in seinen Schnabel und fliegt mit ihr davon.





