Wir wollen heiraten: Aus Jux schreibt Tara eine Einladung zu ihrer Hochzeit mit Vincent. Ganz besonders peinlich ist es da, dass Maus die Einladung mit einer Briefmarke versieht und per Post auch noch losschickt. Tara muss die Einladung unbedingt zurückbekommen, bevor Vincent sie lesen kann. Als die Post ausgeliefert ist, versucht sie alles, um Vincent mit Tienekes Hilfe abzulenken und die verfängliche Nachricht zu vernichten. Das aber wird schwerer als gedacht. Wir sind Reporter: Als die Zeitung ausbleibt, beschließen die Kinder, selbst Hand anzulegen. Mit Stift und schussbereiter Kamera lauern sie den Erwachsenen auf, in der Hoffnung auf berichtenswerte Sensationen. Taras Mama beispielweise isst heimlich Schokoriegel, Tienekes Papa verwechselt die Restmülltonne mit der Biotonne. Doch schnell fragt es sich, ob solcherlei entlarvenden Einblicke wirklich Spaß machen. Die Möwenwegzeitung könnte doch eigentlich ganz anders aussehen. Wir wählen einen Beruf: Tara und ihre Mitschüler sollen sagen, was sie später einmal werden wollen. Taras eigener Berufswunsch ist Lehrerin. Frau Streng schlägt ihr deshalb vor, einen Probeunterricht abzuhalten. Gewissenhaft bereitet sich Tara vor. Sie möchte vor der Klasse über Meerschweinchen sprechen. Mit Rambi im Gepäck hat sie die Möglichkeit, ihren Unterricht anschaulich zu gestalten. Doch Rambi will nicht immer so, wie Tara will und die Kinder auch nicht. Wir sorgen für einen Igel: In letzter Sekunde gelingt es den Mädchen, einen Igel vor dem riesigen Bagger in Sicherheit zu bringen. Doch der Igel scheint noch weit mehr Hilfe zu brauchen: Er ist mager und hustet. Also besuchen Tara und ihre Freundinnen eine Tierärztin, kaufen Medizin und beginnen, ihr Findelkind mit Rührei zu füttern. Je mehr sie das aber tun, umso weniger kommt ihnen in den Sinn, dass der Igel irgendwann auch wieder in die Freiheit entlassen werden will.




