Unser Autoexperte Olaf Schilling testet die neuen Modelle: diesmal den BYD Dolphin Surf.
Wenn ein Auto den Zusatz „Surf“ im Namen trägt, denken viele sicher an entspanntes Dahingleiten, Wind im Haar und Sonne im Gesicht. Auf Letztere hat der BYD Dolphin Surf leider keinen Einfluss, doch das limettengrüne City-Mobil sorgt mit seinem sanften elektrischen Surren dennoch für erstaunlich gute Laune. Schon, weil der chinesische Autobauer den Dolphin Surf ab 22.990 Euro anbietet. Das ergibt ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Durch die kürzlich angekündigte neue E-Auto-Prämie winkt künftig außerdem je nach Familieneinkommen ein Zuschuss zwischen 3000 und maximal 5000 Euro.
Beim Fahren zeigt sich der Surf als gemütlicher Typ: weich gefedert, aber wendig im Stadtverkehr und willig beim Ampelsprint. Mit 88 PS beschleunigt er aus dem Stand in 11,1 Sekunden auf Tempo 100 und schafft 150 km/h. Seine 30-kWh-Batterie sorgt für maximal 220 Kilometer Reichweite, in der Stadt sind sogar bis zu 356 Kilometer drin. Am Schnelllader vergehen von 10 auf 80 Prozent rund 30 Minuten.
Tipp: Für 4000 Euro Aufpreis bietet BYD auch eine Version mit umfangreicherer Ausstattung und vor allem einer 43,2-kWh-Batterie an. Sie schafft bis zu 507 Kilometer Reichweite. Fazit: Der BYD Dolphin Surf beweist, dass Elektromobilität nicht teuer sein muss.
TECHNIK: Modell Active miz Elektromotor; Batteriekapazität 30 kWh; Leistung 65 kW (88 PS); Vmax 150 km/h
KOSTEN: Anschaffung 22.990 €; Verbrauch* 15,5 kWh
UMWELT: Abgas CO2 0 g/km; Abgasnorm: Elektroauto