KIA: EV5 und PV5 Passenger ergänzen das attraktive E-Portfolio

Olaf Schilling | © privat Olaf Schilling
11.03.2026 um 17:00 Uhr
    KIA EV 5: Das neue SUV ist der vollelektrische Bruder von Kias Bestseller Sportage. | © KIA
    KIA EV 5: Das neue SUV ist der vollelektrische Bruder von Kias Bestseller Sportage. | ©KIA

    Unser Autoexperte Olaf Schilling über KIA und die neuen Stromer EV5 und PV5 Passenger.

    Fünf Finger, ein kurzes Klatschen – und sofort ist allen klar: Hier geht es um pure Begeisterung, Teamgeist und Erfolg. Wie bei Kia, wo sich die Mitarbeiter zurecht häufig freudig mit dem sogenannten High Five abklatschen – für ein erfolgreiches Modell nach dem anderen. „Aktuell kenne ich keinen etablierten Hersteller, der eine jüngere Modellpalette als wir hat“, sagt Thomas Djuren, Geschäftsführer von Kia Deutschland. Mit Stromern und Verbrennern setzt der Mobilitätsanbieter aus Korea auf Antriebsoffenheit. Djuren: „Mit diesem Line-up stehen unsere Zeichen klar auf Wachstum.“ Dabei sind Stromer ein ganz zentraler Baustein. „Ich fahre seit mehr als zwei Jahren ein Elektroauto. Ich würde nicht mehr zu einem Verbrenner zurückkehren“, so Djuren.

    Das Design des Kia EV5 ist kantig, modern und selbstbewusst. | ©KIA

    Bei den jüngsten E-Neuheiten setzt Kia auf die Fünf, EV5 und PV5 Passenger ergänzen das umfangreiche E-Portfolio. Zwei Charaktere, ein gemeinsames Versprechen: E-Mobilität, die nicht belehrt, sondern begeistert – oder korrekter: elektrisiert. Beide Neuen überzeugen mit viel Platz, Variabilität, gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und sieben Jahren Garantie.

    Das Cockpit im Kia EV5 ist funktionell und wirkt sehr aufgeräumt. | ©KIA

    Beginnen wir mit dem EV5. Mit ihm gibt es endlich einen elektrischen Bruder von Kias Bestseller Sportage im beliebten C-SUV-Segment. Er tritt selbstbewusst auf, kantig, modern und ansprechend. Der EV5 ist ein geräumiges und kompaktes E-SUV mit aufgeräumtem Cockpit, intuitiver Bedienung und hochwertigen Materialien. Der Innenraum überrascht mit viel Platz, vor allem im Fond und im Kofferraum (566 bis 1650 Liter, jeweils plus Frunk mit 44,4 Liter). Das macht ihn absolut familientauglich. Das gilt auch für den fairen Preis ab 45.990 Euro mit viel Ausstattung – er liegt spürbar unter dem etlicher Wettbewerber.

    Der Innenraum im Kia EV5 ist geräumig, der Kofferuam fasst bit zu 1650 Liter. | ©KIA

    Natürlich ist der EV5 kein Sportler. Er überzeugt aber mit soliden Fahrwerten, ruhigem Antritt und ausgeglichenen Fahreigenschaften – ein gelungener Spagat zwischen Komfort und Dynamik. Egal ob Urlaubsreise oder Kurzstrecken-Alltag: Er passt einfach. Der Motor leistet 218 PS und 295 Nm maximales Drehmoment. Von 0 bis 100 km/h vergehen 8,4 Sekunden und bei 165 km/h wird abgeregelt. Die in Aussicht gestellte Reichweite von bis zu 530 Kilometern sollte den meisten Ansprüchen ebenfalls genügen. Zumal in der Stadt bis zu 750 Kilometer möglich sind und der 81,4-kWh-Akku am Schnelllader nach gut 30 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen ist. Das reicht für viele Kilometer.

    Der E-Van fährt sich entspannt, komfortabel und bietet viel Platz. | ©KIA

    Kommen wir zum Kia PV5 Passenger. Sein Design wirkt modern und funktional mit klaren, geometrischen Linien, markanter Lichtsignatur und einem selbstbewussten, zeitgemäßen Look, der Alltagstauglichkeit und Flexibilität betont. Große Türen, ein variables Sitzkonzept und viel Platz für bis zu fünf Insassen machen ihn zum idealen Begleiter für Familien, ShuttleDienste oder alle, die einfach Raum lieben. Sein Kofferraum schluckt zwischen 1330 und 3615 Liter, eine Version mit bis zu sieben Sitzen ist in Planung.

    Das Cockpit im PV5 ist ebenfalls modern mit einem großen Touchscreen. | ©KIA

    Der Startpreis von 38.290 Euro dürfte so manchen Wettbewerber unruhig schlafen lassen. Dann hat der PV5 eine 51,5-kWhBatterie und 122 PS, erreicht aus dem Stand in 12,8 Sekunden Tempo 100 und kommt maximal 295 Kilometer weit (Stadt: bis zu 428 Kilometer). Genauso wie die stärkere Version mit 71,2-kWh-Batterie und 163 PS lässt er sich entspannt und gefühlt handlich fahren, wird bei 135 km/h abgeregelt und wie beim EV5 sind am Schnelllader die Batterien nach gut 30 Minuten wieder von zehn auf 80 Prozent geladen. 4000 Euro Aufpreis für die stärkere Version sind gut investiert. Sie ist kraftvoller, schneller auf Landstraßentempo 100 (10,6 s) und hat vor allem eine größere Reichweite von bis zu 412 Kilometern (Stadt: 587 Kilometer).

    Der PV5 überzeugt mit einem selbstbewussten, zeitgemäßen Look. | ©KIA

    Im März geht dann auch noch der Kia EV2 an den Start – ein Stromer aus Europa für Europa und mit Preisen ab rund 25.000 Euro der Einstieg in Kias E-Auto-Welt.  „Wir machen die Elektromobilität einem breiteren Publikum zugänglich“, sagt Thomas Djuren: „Der EV2 wird für ordentlich Schwung sorgen.“

    Mit dem neuen Kia EV2 bringt KIA sein bislang kleinstes Elektroauto auf den europäischen Markt. Das Modell soll den Einstieg in die Elektromobilität erleichtern und mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. | ©KIA
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    Ordentlich FahrT aufnehmen soll der Absatz auch dank der neuen staatlichen Förderprämie. Durch sie werden auch EV5 und PV5 Passenger je nach Familieneinkommen und -situation 3000 bis 6000 Euro günstiger. Thomas Djuren allerdings glaubt, „dass eine Vergünstigung der Strompreise an der Ladesäule und der Wallbox daheim mehr bewirken würde.