Unser Autoexperte Olaf Schilling testet den Opel Frontera und gibt wertvolle Kauftipps. Welche Stärken der Familien-SUV hat, erfahrt ihr auch in der Video-Kaufberatung.
Opel kehrt zurück zu alter Stärke und baut mit dem Frontera einen praktischen wie preiswerten Wagen fürs Volk, ausgestattet mit moderner Technik. Kantig, kompakt und kultig, zielt er auf junge Familien. Ab fairen 24.190 Euro gibt es viel Auto fürs Geld. Durch die angekündigte E-Auto-Prämie (je nach Familieneinkommen zwischen 3000 und 5000 Euro) entfällt quasi der Preisunterschied zu den Verbrennern, steuerfrei sind Elektroautos außerdem. Infos zur Förderprämie für E-Autos gibt's hier >>
Der Frontera Electric (ab 28.990 Euro) liefert 113 PS und eine gleichmäßige, harmonische und leise Leistungsentfaltung. Mit ihm lässt es sich sehr entspannt cruisen, vor allem in der Stadt ist er in seinem Element. Mit der 44-kWh-Batterie schafft er bis zu 307 Kilometer Reichweite. An der Schnellladesäule dauert das Laden von 20 auf 80 Prozent rund 26 Minuten. Eine Mehrheit dürfte sich für die ExtendedRange-Version entscheiden (plus 2200 Euro). Sie hat ebenfalls 113 PS, kommt aber mit bis zu 406 Kilometern deutlich weiter. Für 2200 Euro mehr gibt es nicht nur eine größere Batterie (54 kWh), sondern Opel hat so einiges am Luftwiderstand, an der Zellchemie und der Rekuperation optimiert – Ergebnis ist u.a. ein geringerer Verbrauch (16,5 statt 18,3 kWh).