Eine marokkanische Schönheit kommt an, ein Faultier will einfach keinen Haufen machen, ein Rentierbulle übt für eine Röntgenuntersuchung und ein Tierpfleger darf sich auf eine Torte stürzen: tierisch schöne Geschichten aus dem Erlebnis-Zoo Hannover. Eine Marokkanerin in Hannover: Lange haben die Tierpflegerinnen und Tierpfleger darauf gewartet. Jetzt ist sie endlich da: Berberlöwin Zara. Die erst fünf Jahre junge Löwin kommt aus dem Zoo Rabat in Marokko und soll die neue Partnerin für Löwe Basu sein, der leider seine alte Gefährtin verloren hat. Nach ihrer ersten Eingewöhnungszeit hinter den Kulissen darf Zara zum ersten Mal die Außenanlage erkunden. Ein Großaufgebot an Tierpflegern ist vor Ort, nicht nur, um für die nötige Sicherheit zu sorgen, sondern auch, um die marokkanische Schönheit zu bewundern. Berberlöwen sind extrem selten, in der freien Wildbahn sind sie bereits ausgestorben. Eine kleine Population konnte im marokkanischen Nationalzoo gerettet werden und wird seitdem durch die Zuchtprogramme der Zoos vor dem Aussterben bewahrt. Faul, aber fluffig: Das Team um Revierleiterin Angela Kruth kann es nicht abwarten, endlich ins neu erbaute Zoologicum zu ziehen. Neben ihren bisherigen Tierarten wie Gelbbrustaras, Fuchsmangusten und Gürteltieren, erwartet der Zoo auch die Ankunft von ganz neuen Tierarten. Faultier Artus ist schon da. Bevor der drollige Regenwaldbewohner in sein neues Zuhause ziehen kann, muss sich Artus auf der Quarantänestation checken lassen. Auch eine Kotprobe fürs Labor soll er abgeben. Das Problem: Artus ist ein Faultier wie es leibt und lebt, sein Stoffwechsel ist nicht der schnellste. Mehrmals täglich sind Angela Kruth und ihr Kollege Alexander Klimcuk bei ihrem tierischen Neuzugang. Doch was das begehrte Pröbchen betrifft: Hier lässt sich das Faultier alle Zeit der Welt. Ob es dieses Mal klappt und das Team ein Häufchen findet? Große Sorge in Yukon Bay: Rentier Ari bereitet Revierleiter Stefan Germann seit einigen Tagen große Sorgen.





