Die Regierung unter Ministerpräsident Giulio Andreotti fährt im Fall Aldo Moro einen harten Kurs: Mit den Roten Brigaden wird nicht verhandelt. Papst Paul VI. hingegen versichert Moros Frau Eleonora Chiavarelli, dass er durchaus bereit sei, den Roten Brigaden ein Angebot zu machen. Eines ist von größter Wichtigkeit: Diskretion, denn sogar das päpstliche Telefon wird vom verzweifelten Francesco Cossiga im Innenministerium abgehört. Paul VI. setzt einen Mittelsmann ein.