Hundewellness

Pfotenpflege: Natürlicher Balsam in 5 Minuten selbst gemacht

10.07.2024 um 14:31 Uhr

Pfötchenpflege ist wichtig, um trockenen und rissigen Ballen vorzubeugen. Das sind sich Menschen und Hundefüße gar nicht so unähnlich. Nur dass Hundetatzen rauen Untergründen, Hitze, Kälte oder Streusalz ohne Schuhwerk ausgesetzt sind. Ganz klar: Wer täglich so viel leistet wie die Pfoten unseres besten tierischen Freundes, hat sich Pflegeauszeiten allemal verdient. Wir verraten, wie ein DIY-Pfotenbalsam in wenigen Schritten selbst hergestellt ist.

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Die richtige Pfotenpflege schützt Hundehaut vor Trockenheit und Folgeerscheinungen wie spröden oder rissigen Ballen. Das ist wichtig. Aus den Schrunden kann sich nämlich schnell eine wunde Pfote oder fiese Infektionen entwickeln. Deshalb sollten Frauchen oder Herrchen mit reichhaltigen Cremes die Ballenhaut geschmeidig halten. Aber welche Pflegeprodukte nehmen?

Wer im Fachhandel stöbert, ist angesichts der riesigen Auswahl schnell überfordert. Unsere Empfehlung: Auf hochwertige und ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe achten, weil Hunde die Fettschicht gern auch mal von den Pfoten schlecken. Pfotenbalsame (wie hier bei Amazon bestellbar*) enthalten häufig Bienenwachs, Kakaobutter, Ringelblumenöl, Kokosöl, Sheabutter, Olivenöl oder Mandelöl. Ein Klecks Naturöl pur tut’s übrigens auch, wenn mal kein Pfotenbalsam zur Hand ist. DIY-Fans können Pfotenpflege für ihren Hund auch im Handumdrehen selbst anrühren.

DIY-Pfotenbalsam: So geht‘s

Was du brauchst:

  • 2 Esslöffel Kokosöl

  • 2 Esslöffel Olivenöl

  • 2 Esslöffel Bienenwachs*

  • 1 Esslöffel Sheabutter*

  • Optional: 3 Tropfen Vitamin-E-Öl (verlängert die Haltbarkeit)

  • Ein kleines Döschen zum Abfüllen und Aufbewahren, zum Beispiel ein verschließbares Weckglas.

Wie du vorgehst

  • Kokosöl, Olivenöl, Bienenwachs im Wasserbad vorsichtig erwärmen, bis eine cremige Masse entsteht. Dabei ständig umrühren, um eine gleichmäßige Mischung zu gewährleisten.

  • Zum Schluss die Vitamin-E-Tropfen unterrühren.

  • Danach die Mixtur in den vorbereiteten kleinen Behälter gießen.

  • Nur noch kurz warten, bis der Balsam ausgekühlt ist, fertig.

Lichtgeschützt, trocken und kühl gelagert hält der selbst gemachte Pfotenbalsam gut ein Jahr. Am besten mehrmals die Woche gestresste Hundetatzen damit verwöhnen. Der Hund sollte den Balsam nicht sofort wieder abschlecken, damit die Pfoten auch was vom Balsam haben.

Geheimtipp: Für den doppelten Entspannungseffekt die Pfotenpflege mit einer Massage kombinieren. Das fördert die Durchblutung und macht müde Füßchen wieder munter. Ein Leckerli nach dem Auftragen ist nicht nur eine willkommene Belohnung, sondern lenkt noch dazu vom Ablecken ab.

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