Neue Rolle im ZDF-Herzkino

Alexandra Neldel feiert ein märchenhaftes TV-Comeback

19.11.2021 um 20:37 Uhr

Sie ist wieder da! Nach fünfjähriger TV-Pause feiert Alexandra Neldel im modernen Märchenfilm „Die Sterntaler des Glücks“ ihr Comeback Im ZDF. 

Wir trafen die 45-jährige Schauspielerin („Verliebt in Berlin“, „Die Wanderhure“) zum Interview und sprachen mit ihr über die lange TV-Auszeit, Märchen, Glück bringende Kleeblätter und ihre Rolle als Restauratorin, die im ZDF-Herzkino (So, 20.15 Uhr)  einen magischen Ort in neuem Glanz erstrahlen lässt:

Nach dem Tod ihrer Eltern wagt Katja einen Neuanfang im beschauliche Dörfchen Herzfeldt. Sie hatte vor Jahren ihren Job als Restauratorin gekündigt, um ihre Eltern zu pflegen. In Herzfeldt führt sie ihr Glücksbringer zu dem Pavillon, in dem sich ihre Eltern verlobt hatten. Er soll abgerissen werden. Sie bietet dem Bürgermeister an, den Pavillon wieder instand zu setzen. Wird der Sterntaler auch Katja zum Glück führen?

Ein Interview von TV Digital Reporter Mike Powelz

TV Digital: In einer ganz neuen Version des Sterntaler-Stoffes spielen Sie eine arme, aber durchaus glückliche Frau. Was mögen Sie an dieser Geschichte?

Alexandra Neldel: Dass es ein großes Happy End gibt, obwohl meine Figur Katja ihren Job und ihre Wohnung aufgibt und fast alles verschenkt, was sie besitzt – genau wie im Märchen von den Sterntalern.

Wie sehr ist Ihnen die stets optimistische Katja ähnlich?

Ich bin ebenfalls hilfsbereit, wenn mich jemand braucht.

Welchen Denkanstoß gibt Ihr Film?

Empathie statt Egoismus! Wir sollten einander viel mehr unterstützen. Ich glaube aber auch, dass wir diesbezüglich schon auf einem ziemlich guten Weg sind, weil wir uns in den letzten Monaten viel mehr geholfen haben als beispielsweise vor der Coronapandemie.

Je mehr Ihre Filmfigur verschenkt, desto reicher wird sie. Glauben Sie an Karma?

Auf jeden Fall! Das sieht man doch allein daran, dass man fast überall ein Lächeln bekommt, wenn man selbst lächelnd durch die Welt geht.

Brauchen wir mehr Wohlfühlfilme?

Ja, ich liebe Spielfilme fürs Herz, weil man dabei ganz herrlich entspannen kann. Und weil man sich anschließend einfach supergut fühlt.

Katja besitzt einen Glücksbringer. Haben Sie ebenfalls einen Talisman?

Nein, aber wenn ich irgendwo eine Wiese voller Kleeblätter sehe, setze ich meinen Spaziergang erst fort, wenn ich ein vierblättriges Kleeblatt gefunden habe. Und meistens suche ich sogar noch ein zweites.

Die Macht der Sterne spielt eine wichtige Rolle in Ihrem Film. Glauben Sie an Astrologie?

Jein. Mein Sternzeichen ist Wassermann, mein Aszendent Zwilling. Das sind beides Luftzeichen – dabei bin ich kein „Luftikus“, sondern bodenständig. Und Horoskope lese ich auch nicht.

Mit welchem Blick schauen Sie zurück auf Ihre Zeit bei „Verliebt in Berlin“ und die quotenstarke „Wanderhure“?

Die Zeit damals war wunderschön und sehr aufregend. Ich hatte immer Riesenspaß und freue mich jetzt, rund neun Jahre später, immer noch riesig, wenn mich Menschen darauf ansprechen.

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie märchenhaft ist Ihr eigenes Leben?

Ich bin glücklich und sehr zufrieden. Deshalb gibt’s eine tolle 9!

Im Fernsehen waren Sie zuletzt 2016 im Film „Das Mädchen aus dem Totenmoor“ zu sehen. Warum haben Sie so lange pausiert?

Na ja, ich habe in der letzten Zeit eher kleine, feine Rollen gedreht, etwa „Lommbock“ und „Takeover“ fürs Kino. Außerdem habe ich einen Kinderfilm synchronisiert. Und am 23.12. bin ich im Kino mit einer Gastrolle in „Caveman“ zu sehen.

"Die Sterntaler des Glücks": Sonntag, 21. November, 20.1 Uhr im ZDF und bereits in der ZDF-Mediathek

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