3 Hippies und ein möglicher Vater

Der Usedom-Krimi: Spektakuläre Explosion am Ende der Herbststaffel

18.11.2021 um 16:45 Uhr

Das war eine äußerst feurige Saison beim Usedom-Krimi. Erst ging das „Mörderhus“ in Flammen auf und heute verabschiedet sich die Herbststaffel der Krimi-Reihe mit weiteren „heißen“ Bildern. Der alte Camping-Bus dreier Hippies explodiert bei einer Grenzkontrolle und mögliche Beweisstücke in einem Mordfall verbrennen zu Asche. „Der lange Abschied“ erzählt von eine kleinen Hippie-Kommune, von einer verlorenen Liebe und einem möglichen Vater.

Hinweis: Die Ausstrahlung von „Der Usedom-Krimi“ und der darauffolgenden Sendungen verschiebt sich um ca. 20 Minuten auf 20.35 Uhr. Grund ist ein "ARD-Extra" zur Corona-Lage. 

Viel Gefühl im privaten Bereich

Ellens lange verschollene Mutter Patrizia sitzt auf Usedom im Gefängnis. Bei Besuchen will Ellen herausfinden, warum sie bei ihrer Rückkehr auf die Insel ihren Sohn Jesper entführt hat. Statt einer schlüssigen Antwort präsentiert Patrizia ihrer Tochter einen Vater, der Ellen völlig aus dem Konzept bringt und ihre Beziehung zu Karin belastet.

„Patrizia ist eine Frau, die immer versucht, ihre Mitmenschen zu manipulieren - und zwar zu ihren eigenen Gunsten. Sie hat eine komplett falsche Wahrnehmung von ihrer Umgebung und auch von sich selbst. Das offenbart sich ganz besonders im Gefängnis. Patrizia ist vollkommen in ihrer Welt verfangen und glaubt ernsthaft, dass Ellen ihr die Hand reicht und sie aus dem Gefängnis holt“, so Marion Kracht über ihre Figur.

Während Ellen ihre Familiengeschichte zu klären versucht, ist Karin (Katrin Sass) mit ihrer gescheiterten Beziehung zu Polizeikommissar Lucjan Gadocha (Merab Ninidze) beschäftigt. Er blockt jedes Gespräch ab und geht ihr aus dem Weg. Um ihm trotzdem nah zu sein, bringt sie sich in einen Fall ein und kümmert sich um Ulf Meinhoff, der sein Gedächtnis verloren hat und glaubt, seine Freundin Renate erschossen zu haben.

Eine Hippie-WG wird alt

Ulf und Renate lebten gemeinsam mit Eva auf einem Hausboot in einer kleinen Hippie-Kommune. „Drei 68er, alt und gescheitert, so denken wir am Anfang. Doch im Laufe des Films lernen wir sie besser kennen, und auf einmal kommt vielleicht sogar der Gedanke auf, ob so eine Hippie-WG vielleicht nicht doch kein so schlechtes Lebensmodell sein könnte, auf jeden Fall lebendiger als Altersheim oder Alleinsein. Das haben Imogen Kogge und Christian Steyer ganz wunderbar gespielt“, so Regisseur Ralf Huettner.

„Der Usedom-Krimi – Der lange Abschied“ läuft heute, 18.11.2021 um ca. 20.35 Uhr im ERSTEN. Der Krimi ist bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.

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