So lebte „Der echte Freddie“

Freddie Mercury bei RTL: Die wilden Jahre in München

24.11.2021 um 14:47 Uhr

Anlässlich des 30. Todestages von Queen-Sänger Freddie Mercury am 24. November 2021 zeigt RTL eine ganz besondere Doku als deutsche Erstaustrahlung. Im Mittelpunkt steht dabei seine Zeit in München, wo 1979-1985 zeitweise lebte.

Der als Farrokh Bulsara am 5. September 1946 auf Sansibar geborene und später in London aufgewachsene Ausnahmekünstler gilt als einer der bedeutendsten Rocksänger der 1970er-und 1980er-Jahre. Die TV-Doku „Der echte Freddie“ (heute, 22.05 Uhr bei Nitro, Sa bei RTL) erzählt jetzt eine wichtige Periode seines Lebens, die noch nie behandelt wurde: Seine Münchener Jahre von 1979 bis 1985. Rudi Dolezal, Leibfilmer von Mercury, begibt sich dabei auf eine interessante Spurensuche, interviewt Zeitzeugen und zeigt unveröffentlichtes Material von Mercury & Queen aus dieser  Zeit.

Freddie Mercury wohnte in WG mit Barbara Valentin

Der Queen-Frontmann wählte München als Hauptwohnsitz, um dort Alben aufzunehmen und gleichzeitig unbehelligt von den Medien sein Privatleben in der Homosexuellenszene ausleben zu können. 1983 lernte Mercury die österreichische Schauspielerin Barbara Valentin kennen, mit der er zeitweise eine Wohnung teilte und in der Münchner Schwulenszene im Glockenbachviertel unterwegs war.

Gedreht wurde die TV-Doku an vielen Münchner Originalschauplätzen wie Freddies Wohnungen in München, seinen Lieblingslokalen, bevorzugten Schwulenclubs, Filmstudios, Schneideräumen und Hotels. Zu Wort kommt zuallererst Freddie Mercury in teilweise unveröffentlichten Originalinterviews, die noch nie im TV zu sehen waren, sowie Zeitzeugen wie Minki Reichardt-Valentin, Tochter von Freddies bester Freundin Barbara Valentin.

Valentins Sohn Lars Reichardt gibt überhaupt sein erstes TV-Interview über Freddie. Beide haben Mercury so gesehen, wie kaum jemand anderer - privat in der gemeinsamen Wohnung von Freddie & Barbara. Auch Produzent MACK (für seinen Sohn Freddie Mack war Mercury Taufpate) und Dietmar Holzapfel (sein Lokal "Deutsche Eiche" war Mercurys Stammlokal) kommen zu Wort, genauso wie Freddies Band-Kollegen Brian May und Roger Taylor von Queen.

Für Regisseur und Autor Rudi Dolezal ist der Film „eine emotionale Berg- und Talfahrt, wie Freddies München-Jahre selbst. Er hatte hier alles, was er brauchte: Musikprofis zum Arbeiten, Sex, Drogen und Familienfeeling - außerdem konnte Freddie in München unerkannt auf der Straße gehen. Er liebte München. Mir ging es darum, Seiten und Erlebnisse im Film zu präsentieren, die der Zuschauer in dieser Form noch nie sah."

„Der echte Freddie“: Mi, 24. November, 22.05 Uhr bei Nitro, Sa, 27. November, 0.30 Uhr bei RTL und bei RTL+
 

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