Die „HERstory of Girlbands“ – 1950 bis 2021

Hammer-Performance! Die „No Angels“ rocken die Carolin Kebekus Show

17.06.2021 um 23:47 Uhr

Wer die Reunion der „No Angels“ verfolgt hat, wird bei dem Interview, das Carolin Kebekus heute in ihrer Show mit Nadja, Lucy, Sandy und Jessica geführt hat, nicht viel Neues entdeckt haben. Das Quartett hat in den letzten Wochen einfach zu viele Interviews gegeben und die Fragen können sich nur wiederholen. Dann gab es jedoch für die Zuschauer eine riesengroße Überraschung.

Die HERstory of Girlbands

Carolin Kebekus leitete das Highlight des Abends mit diesen Worten ein: „Wenn man an die Popmusik denkt, da ist die Frauenquote ein bisschen schwierig – gerade auch im Radio. Und trotzdem: Wahnsinnig viele Frauen haben ja die Musikgeschichte geprägt, obwohl man die jetzt vielleicht nicht alle sofort auf dem Schirm hat. Und deswegen finde ich, man müsste mal diesen ganzen Frauenbands huldigen.“

Gesagt, getan! Nach einem Intro für die „HERstory of Girlbands“ schlüpfte Carolin Kebekus in den Petticoat und legte los. Für die Zuschauer überraschend sprangen die „No Angels“ gleich mit auf die Bühne und sangen und tanzten sich mit der Moderatorin durch die Musikjahre von 1950 bis heute. Dabei zogen sie sich in Windeseile um und performten passend zu jeden Song eine kleine Szene.

Den Anfang machten die „The Chordettes“ mit dem Song „Mr. Sandman“ in Schwarz-Weiß. Weiter ging es mit „The Supremes“, „Sister Sledge in den 70ern mit knallbunter Tapete und Musikbox im Hintergrund. Die fünf Sängerinnen feierten sich so durch bis zum Song „Daylight“ von den „No Angels“ selbst.

Waren es die Hells Angels?

Carolin Kebekus war sichtlich in ihrem Element und zum Schluss ziemlich außer Atem. Nadja, Lucy, Sandy und Jessica hatten eine weit bessere Kondition und gaben noch schnell ihren Song „Still in love with you“ zum Besten. Carolin Kebekus war so begeistert, dass sie die „No Angels“ erst als „Hells Angels“ abmoderieren wollte. Während der Moderatorin ein „Scheiße“ über diesen Fehler entfuhr, tanzte die Band einfach weiter und brachte die Show zu einem würdigen Abschluss.

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