Plötzlich auf der anderen Seite des Gesetzes

Tschüss Hauptkommissar! Peter Heinrich Brix wird in „Zwei Erben sind einer zu viel“ zum Ex-Knacki

29.03.2024 um 12:10 Uhr

Seine „Übergangsmanagerin“ alias Bewährungshelferin legt Konrad Kühn ans Herz, wieder ins normale Erwerbsleben zurückzukehren. Doch Konrad hat andere Pläne. Mit einem geklauten Erbschein und falscher Identität will er sich ein Haus an der Ostsee ergaunern und verkaufen. Konrad wittert das schnelle Geld, doch sein Plan geht nicht auf.

In dem scheinbar unbewohnten Haus wohnt nämlich Clara Mensen (gespielt von Katrin Röver). Die IT-Expertin will den Mann, der sich als Alleinerbe Andreas Austermann ausgibt, so schnell wie möglich loswerden, da auch sie auf das Erbe pocht. Ihre Freundin, die leicht überdreht wirkende Krankenschwester Valeska (gespielt Marion Kracht), unterstützt sie dabei. Ein offizielles Testament gäbe es, jedoch kann Clara das nicht vorweisen. Kühn nutzt die Gelegenheit.

Er hört sich im beschaulichen Wollenweck um und erfährt, dass Bürgermeister Flasskamp (gespielt von Tom Beck) Interesse am Kauf des Hauses hätte. Weil ihm bereits das Nachbargrundstück gehört, könnte Flasskamp endlich seine Baupläne für ein großes Hotel umsetzen. Zwischenzeitlich findet Clara allerdings Kühns wahre Identität heraus und auch der erfährt ein wohl gehütetes Geheimnis von ihr. Die beiden müssen also ungeahnt zusammenarbeiten, um sich nicht selbst ans Messer zu liefern.

"Ein wortkarger Geselle"

„Zwei Erben sind einer zu viel“ überzeugt vor allem durch Peter Heinrich Brix in der Rolle des Ex-Knacki. Bei „Nord Nord Mord“ taucht er als Hauptkommissar Carl Sievers regelmäßig in menschliche Abgründe ein. Die etwas wortkarge und überlegte Seite bringt er auch als Einbrecher und Gauner in der seichten Freitagabend-Komödie zum Vorschein.

„Ich finde ja, dass alles, was sich nonverbal erzählt, stärker ist und filmischer. Meine Figur Konrad Kühn ist durchaus ein wortkarger Geselle“, erzählt der Schauspieler, der in die Drehbucharbeiten immer wieder mit eingebunden wurde. Die Rolle wurde ihm quasi auf den Leib geschneidert. Es sei eine lange Entwicklungszeit über mehrere Jahre gewesen. Heraus kam eine Figur, die Brix überzeugend rüberbringt. Gedreht wurde der Film überwiegend an der Flensburger Förde. „Zwei Erben sind einer zu viel“ läuft Freitag (29.03.) um 20.15 Uhr im Ersten.

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