Melanie Müller sucht die Versöhung vor der Kamera

„Promi Big Brother“: Besuchszeit im TV-Weltall – fast wie im echten Knast

24.08.2021 um 11:11 Uhr

Die Ehe von Reality-TV-Promi Melanie Müller und Ehemann Mike steckt in einer Krise. Auch wer kein regelmäßiger „PBB“-Zuschauer ist, dürfte das mittlerweile mitbekommen haben. Jetzt gab es die Aussprache im TV-Knast. Das Ehepaar durfte sich nicht anfassen und musste, getrennt durch eine Plexiglas-Scheibe, am Besuchertisch Platz nehmen.

Die Situation war so bedrückend, dass man beinahe denken könnte, Melanie Müller säße wirklich in Haft. Tut sie aber nicht! Die 33-Jährige könnte jederzeit das Sat.1-TV-Weltall verlassen, zu ihrem Mann und ihren beiden Kinder zurückkehren und versuchen, ihre Ehe zu retten. Allerdings wäre dann der mögliche Gewinn von 100.000 Euro futsch. Also heißt es für Melanie Müller: Zähne zusammenbeißen, durchalten und die Ehe-Krise tränenreich aussitzen.

Bisher hatte sich Mike Blümer bedeckt gehalten und den Auftritt seiner Frau bei „Promi Big Brother“ nicht kommentiert. Auch zu den Live-Shows war er nicht im Studio erschienen, doch in der Folge am Montagabend sollte sich das ändern. Während bei der Ballermann-Sängerin während des Besuchs ihres Gatten alle Dämme brachen, zeigte der sich eher distanziert. Melanies Liebesbekundungen wie "Ich vermisse dich so" und "Ich hab dich lieb" schienen an Mike Blümer abzuprallen, seine Standard-Antwort lautete lediglich "Okay".

Es gibt offensichtlich zwei Möglichkeiten: Die Ehe der Müllers steht wirklich kurz vor dem Aus, oder die Zuschauer sind Zeugen eines denkwürdigen Reality-TV-Auftritts geworden. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.

Ehemann Mike Blümer bleibt weiter auf Distanz

Die Abwesenheit ihres Mannes bei den Live-Shows scheint Melanie Müller stark zu belasten: "Du bist nicht ein Mal gekommen", warf sie ihm sichtlich verletzt vor. Die Fahrt zum Drehort sei ein weiter Weg, außerdem könne er sich ja nie sicher sein ob Melli tatsächlich fürs Spiel ins Studio kommen würde, versuchte Blümer sein Fehlen zu erklären. "Ich hab das schon gesehen, dass du ins Publikum guckst und suchst", gab er zu und versuchte seine Frau zu beruhigen. "Ich bin trotzdem zuhause, ich bin da, ich stehe zur Fahne, ich bin da, okay?"

"Es tut mir leid, dass ich immer nur an die Arbeit gedacht hab und dass mir das immer wichtiger war (...) Ich vermiss dich“, schüttete Melanie Müller schließlich ihr Herz aus und suchte die große Versöhnung. Doch ihrem Ehemann schien der TV-Seelenstriptease nicht ganz geheuer zu sein, er blieb weiter distanziert. Blümer hatte scheinbar wenig Interesse daran, seine privaten Probleme mit dem TV-Publikum zu teilen, geschweige denn, die „Es-ist-alles-wieder-gut-Nummer“ zu spielen: „Nichtsdestotrotz ist einiges passiert. Das wollen wir jetzt nicht hier machen, okay?"

Ob die Versöhnung jetzt eigentlich im Reality-TV-Script der Müllers vorgesehen war (oder überhaupt notwendig ist), lässt sich nur schwer sagen. Fakt ist: Melanie Müller schwebt weiter im TV-Weltall, während Jörg Draeger (75) die Heimreise zur Erde antreten drufte. Die Moderatoren-Legende war eigentlich unser Favorit bei dieser Staffel, aber die Reality-Profis Müller und Büchner dominieren die Show mit ihren emotionalen Ups & Downs auf Knopfdruck, das wird jetzt immer deutlicher.

„Promi Big Brother“: Täglich bei Sat.1, Finale am 27. August

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