Neue virtuelle Therapie

RABIAT: So mutig bekämpft Reporterin Katja Döhne ihre Angst

01.11.2021 um 16:17 Uhr

"Rabiat"-Reporterin Katja Döhne hat seit Kindheitstagen eine übersteigerte Furcht, vor großen Gruppen zu sprechen – mit einer neuen, virtuellen Therapie versucht sie in der Dokumentation „Republik der Angst“, ihre Gefühle in den Griff zu bekommen. Außerdem geht sie der Frage nach, wie Menschen mit Angststörungen den Alltag bewältigen und welche Möglichkeiten sie nutzen, um sich von Angst und Panik zu befreien. Dazu besucht sie Betroffene und spricht mit Fachleuten.  

Volkskrankheit „Angst“?

Grundsätzlich ist Angst nichts Schlechtes, denn sie bewahrt uns vor Gefahr und somit vor Schaden. Wenn die Angst aber selbst schadet, muss sie als krankhaft angesehen und für eine bessere Lebensqualität bekämpft werden. In der Ankündigung der ARD-Doku heißt es: „Angststörungen sind in Deutschland kein Randphänomen - eher eine Volkskrankheit. Etwa elf Millionen Menschen leiden hierzulande an einer Angststörung. Damit ist übersteigerte Angst die häufigste psychische Erkrankung in der Bundesrepublik.“ Trotzdem stellt Katja Döhne bei ihrer Recherche fest, dass krankhafte Angst oft lange nicht erkannt oder missverstanden wird.

Betroffene erzählen

In ihrem Film lässt sie Menschen erzählen, bei denen das Gefühl der Angst den Alltag bestimmt. Hierbei handelt es sich oft um Phobien, also Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen. Die Reporterin lässt sich auch auf ein persönliches Experiment ein und testet eine neue Therapie in der Schön-Klinik in Bad Arolsen, bei der die Patienten sich in eine virtuelle Welt begeben, in der sie mit ihren Ängsten konfrontiert werden. Die Reporterin muss in dieser virtuellen Welt einen Vortrag halten - vor einem nicht allzu freundlichen Publikum. Ob die Ängste sich genauso real anfühlen wie im echten Leben?

Die Dokumentation „RABIAT: Republik der Angst“ läuft heute, 1. November 2021 um 23.05 Uhr im ERSTEN. Sie ist bereits in der ARD-Mediathek abrufbar.

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