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Wie sympathisch ist Tim Mälzer in "Inas Nacht"?

22.01.2021 um 16:50 Uhr

Auf seine große Klappe ist Tim Mälzer bekanntermaßen stolz. Dass er es meist nicht so bissig meint, wie er es sagt, haben wir spätestens bei "Kitchen Impossible" gelernt. Jetzt ist er zum zweiten Mal bei Inas Nacht zu Gast und ist so offen, dass es manchmal wehtut.

Nicht das einzige Highlight aus dem Mediatheken diese Woche. Hier kommt unsere handverlesene Auswahl.

Death in Paradise

Lust auf karibische Inselidylle mit ein bisschen Mord und Totschlag? Dann hätten wir die 9. Staffel dieses britischen Krimiklassikers im Angebot, die gerade ihre Free-TV-Premiere bei ZDFneo feiert. In den neuen Folgen findet erneut ein Inspektorwechsel statt. Einmal mehr ist's ein weißer Mann aus good old England (Ralf Little), angemessen verschroben aber natürlich fähig, der nun die Fälle auf Saint Marie lösen wird.

Erben deR Nacht

Die Serie für nicht mehr ganz kleine Kids und ihre Familien haben wir schon beim Start der ersten Staffel vorgestellt. Jetzt geht das Fantasy-Drama über Jungvampire und ihren Kampf gegen den mächtigsten Blutsauger, Dracula, in die zweite Runde und bietet Lockdown-Entertainment mit leichtem Gruselfaktor.

Inas Nacht

Trotz Pandemie geht's weiter mit den Kneipen-Talkrunden des NDR. Jetzt eben vor leerem Haus und die Live-Musik-Künstler*innen stehen eben vor dem Fenster. Ina Müllers erster Gast, Tim Mälzer, plaudert aus seinem Leben, mit bekanntem nordisch-rabaukigem Charme. Man nimmt ihm seine derbe Art meist auch nicht übel, aber es wär doch schön, wenn der TV-Koch in Sachen Bewertung des Aussehens von Frauen mal einen großen Schritt ins aktuelle Jahrzehnt machen könnte. Seine Kommentare zur Gastgeberin und seine Regeln, was Frauen an sich machen lassen dürfen und was sie machen müssen und was gar nicht geht, sind anstrengend und wenig sympathisch.

Wie rassistisch bist Du?

Ja, spannende Serien gucken sich leichter, aber eine halbe Stunde in diese kluge NDR-Sendung zu investieren lohnt sich. Versprochen. Denn am Thema Rassismus führt (zum Glück) kein Weg mehr vorbei und immer mehr Menschen wird klar, dass Diskriminierung nicht der äußersten Rechten und der bösen Absicht vorbehalten ist, sondern ein tiefsitzendes gesellschaftliches Problem. Hier gibt's wichtige Erkenntnisse und klugen Rat.