Die Kunst zu kämpfen

Großstadtrevier: So wurden harte Schläge beim Dreh abgefangen

27.12.2021 um 12:26 Uhr

Beim „Großstadtrevier dreht sich heute alles um den Kampfsport. Polizist Nils Sanchez (Enrique Fiß) gibt Jugendlichen neben seiner Arbeit regelmäßig Taekwondo-Training, damit die sich richtig auspowern können. Auch seinem Schüler Anton Marchlewski (Niklas Post) vermittelt er die „Kunst zu kämpfen“. Allerdings war es offensichtlich eine noch größere Kunst, für die Kamera zu kämpfen, wie jetzt in einem Making-of-Video herauskam.

Hartes Training vor dem Dreh

Voraussetzung für die Rolle des Anton war natürlich eine gewisse Erfahrung mit dem Kampfsport. Niklas Post berichtet: „Ich wurde angefragt mit den Worten: Wie gut kannst du noch Taekwondo? Gut, das ist jetzt zehn Jahre her. Das heißt, ich hab es lange nicht gemacht, bin also ein bisschen aus der Form gewesen. Ich habe jetzt allerdings in den letzten drei, vier Wochen intensives Taekwondo-Training genommen und täglich trainiert.“

Softes Treten und Schlagen

Die erste Hürde war genommen. Doch vor der Kamera zählen noch weitere Skills. Es darf sich schließlich niemand verletzten: „Man kann Tritte mit halber Kraft ausführen. Das bedeutet, sie sind nicht ganz so stark“, erklärt der Schauspieler. Außerdem trägt das Gegenüber eine Platte am Körper, die den Druck gleichmäßig verteilt, so dass die Tritte nicht wehtun. Und auch bei Schlägen ist Vorsicht geboten: „Zuschlagen mit kompletter Härte geht nicht. Dann verletzten sich im schlimmsten Fall beide“, so Niklas Post. Trotzdem muss natürlich die Spannung gehalten werden, damit die Kämpfe echt aussehen. 

Das passiert in „Die Kunst zu kämpfen“

Antons Vater wird überfallen. Es sieht danach aus, als hätte jemand etwas in der Wohnung gesucht. Nils Sanchez und Harry Möller gehen der Sache nach und müssen den Teenager davor bewahren, aus Wut und Verzweiflung einen falschen Weg einzuschlagen – im wahrsten Sinne des Wortes. Frau Küppers kümmert sich derweil um die aufstrebende Lokalpolitikern Hedda Grotelüschen, in der sie sich ein wenig selbst erkennt. Sie möchte ihr helfen – auch menschlich. So werden die beschädigten und beschmierten Wahlplakate in der Stadt zur Chefinnensache.

„Großstadtrevier – die Kunst zu kämpfen“ läuft heute, 27. Dezember 2021 um 18.50 Uhr im Ersten und danach auch in der ARD-Mediathek.

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