Das Boot • Comeback als Serie

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Die Dreharbeiten zu Staffel 2 sind abgeschlossen. Mehr dazu siehe unten.

"Das Boot" kam 1981 ins Kino, 1995 wurde das Kriegsdrama ein TV-Erfolg. Der soll nun wiederholt werden: Mit einer Serie. 

Krieg zu Land und zu Wasser: "Das Boot" auf einen Blick

Darum geht's:

1942 kämpft die Besatzung des deutschen U-Bootes auf einer Seite und der Widerstand in Frankreich auf der anderen. Alle müssen sich der brutalen Wirklichkeit des zweiten Weltkriegs stellen.

Warum gucken:

Man sieht die Millionen, die die aufwändige Produktion verschlungen hat. Es ist auch gut, dass die Serie sich nicht nur aufs Boot beschränkt, sondern parallel auch Heldinnen und Bösewichtern an Land folgt. Und: Einige Schauspieler, allen voran Tom Wlaschiha, liefern eine ausgesprochen sehenswerte Leistung ab. Was aber auch angemerkt werden muss: Brutale Szenen werden genüsslich zelebriert und die Besatzung des U-Bootes äußert sich in den unteren Rängen auffallend zotig-derb, frauenverachtend und auch mal rassistisch. Das mag historisch gesehen nicht falsch sein, ist aber – wenn es nichts zur Geschichte beiträgt – in dieser expliziten Weise schwer nachvollziehbar.

 

Rick Okon spielt Klaus Hoffmann

Klaus Hoffmann hat gerade erst als Kapitänleutnant das Kommando über das U-Boot erhalten, als schon eine gefährliche Mission auf ihn und seine Männer wartet.

Rick Okon hat ab 2007 in vielen bekannten Formaten Gastparts übernommen – vom "Großstadtrevier" bis zu "Die Chefin". 2011 spielte er seine erste Hauptrolle im Kinofilm "Romeos", 2016 gehörte er zum Hauptcast der Miniserie "Die Stadt und die Macht" als Tassilo, ein Jahr später folgte der Part in "Die Lobbyistin". Den in Brandenburg geborenen Darsteller kennt man auch als Kommissar Jan Pawlak aus dem Dortunder "Tatort".

Vicky Krieps spielt Simone Strasser

Simone Strasser arbeitet als Übersetzerin in La Rochelle, hat aber auch eine Verbindung zur U-Boot-Besatzung: Ihr Bruder ist an Bord.

Vicky Krieps ist eine Darstellerin aus Luxemburg, die zuletzt neben Daniel Day-Lewis die Hauptrolle im Drama "Der seidene Faden" die Hauptrolle spielte, aber auch schon in einigen deutschen Produktionen wie "Die Vermessung der Welt" vor der Kamera. Mit Oscargewinner Jean Dujardin stand sie für "Die Moebius-Affäre" vor der Kamera. 

Weitere Rollen

Tom Wlaschiha spielt Hagen Forster. Wlashiha hat es zu internationalem Ruhm gebracht. In "Game of Thrones" war er in 17 Folgen als Jaqen H'ghar zu sehen. Als Sebastian Berger gehörte der ihn Dohna geborene Darsteller kurz zuvor zum Hauptcast der internationalen Koproduktion "Crossing Lines 2" mit Donald Sutherland. Weitere Serienstationen seiner Karriere: 14 Folgen in "Die Rettungsflieger", eine Hauptrolle in "Eine für alle – Frauen können's besser". 

Franz Dinda spielt Ehrenberg. Dinda war schon in vielen TV-Movies zu sehen, darunter in "Mogadischu" und "Die Spiegel-Affäre". In der Mini-Serie "Honigfrauen" übernahm der in Jena geborene Darsteller den Part des Rudi Hartwig, in "Babylon Berlin" war er in zwei Folgen als Krüger dabei.

Philip Birnstiel spielt Schiller. Birnstiel stand vor "Das Boot" erst wenige Male vor der Kamera, 2018 war er in der Kino-Komödie "Safari: Match Me If You Can" zu sehen.

Rainer Bock spielt Fregattenkapitän Gluck, Bock hat in zwei Miniserien größere Rollen gespielt – als Fritz Kellermann in "SS-GB" und als Otto von Bismarck in "1884 – Liebe und Verrat in Zeiten des Krieges". Ansonsten kennt man den aus Schleswig-Holstein stammenden Darsteller vor allem aus dem Kino aus Filmen wie "Jugend ohne Gott" und "Werk ohne Autor".

Leonard Scheicher spielt Frank Strasser. Scheicher hat vor "Das Boot" erst wenige Rollen gespielt, die meisten davon im Kino wie zum Beispiel in "Es war einmal Indianerland" und "Finsterworld".

Lizzy Kaplan spielt Carla Monroe, ein Mitglied des Widerstands. Kaplan ist eine US-Darstellerin aus Kalifornien, machte im Kino mit Filmen wie "Die Unfassbaren 2" und "Hot Tub" von sich reden. In Sachen Serie kennt man sie in der Hauptrolle als Virginia Johnson aus allen 46 Folgen von "Masters of Sex".

August Wittgenstein spielt Karl Tennstedt. Wittgenstein ist seit 2018 auch in der Hauptrolle als Maximilian Mertens in der RTL-Serie "Jenny – echt gerecht" zu sehen. Einen Episodenauftritt hatte der in Siegen geborene Schauspieler auch in der amerikanisch-britischen Serie "The Crown".

Pitt Bukowski spielt Pips. Bukowski war schon in vielen TV-Produktionen zu sehen. 2017 übernahm er eine größere Rolle als Erich Ritter in "Babylon Berlin"

Julius Feldmaier spielt Eugen Strelitz. Auch Feldmeier sah man in "Babylon Berlin", in fünf Folgen übernahm  er den Part des Otto. 

Vincent Kartheiser spielt Samuel Grerenwood. Kartheisers bislang prominenteste Rolle war die als Pete Campbell im Hauptcast von "Mad Men" in 92 Folgen der Serie. Im Kino sah man den US-Darsteller unter anderem neben Justin Timberlake in "In Time".

James D'Arcy speilt Jack Sinclair. D'Arcy kennt man aus verschiedenen Serien – unter anderem als Edwin Jarvis aus 18 Folgen von "Marvel's Agent Carter"oder als Thomas Anson in sechs Folgen von "Homeland". Im Kino spielte der Brite unter anderem mit in "Dunkirk".

Thierry Frémont spielt Duval. Frémont war neben Brad Pitt im Kinofilm "Allied: vertraute Fremde" zu sehen. In seiner Heimat spielte der Franzose auch in einigen Serien mit, darunter in "Juste un regard".

Stefan Konarske spielt Wrangel. Konarske kennen "Tatort"-Fans als Oberkommissar Dieter Kossik in Dortmund. Auch Hollywood engagierte den deutschen Darsteller schon – im SciFi-Movie "Valerien – Die Stadt der tausend Planeten".

Clemens Schick spielt Johannes von Reinhartz, U-Boot-Kommandant. Den in Tübingen geborenen Darsteller kennen TV-Zuschauer unter anderem als Xavi Bonet aus der Reihe "Der Barcelona Krimi". Ab 2018 war er als Marcus Eiben in der serie "Arctic Circle" zu sehen. 

Thomas Kretschmann spielt Berger. Der in Dessau geborene Darsteller ist oft in US-Produktionen zu sehen. Zuletzt übernahm er die Rolle des Richard Goss in "Penny Dreadful: City of Angels". In Michael Bully Herbigs DDR-Fluchtdrama "Ballon" spielte er 2028 den Part des Oberstleutnant Seidel.

Rochelle Neil gehört zum Hauptcast der 2020 startenden SciFi-Serie "The Nevers", 2019 ist die US.Darstellerin im Kino in einer Nebenrolle in "Terminator 6: Dark Fate" zu sehen.  

Ulrich Matthes stammt aus Berlin, übernimmt in "Das Boot" seine erste größere Serienrolle. Bekannt ist er bislang aus dem Kino aus Filmen wie "Winterschläfer" und "Das große Heft".

Ein schwerer Luftangriff erschüttert La Rochelle und das deutsche U-Boot, das in seinem Hafen landete. Es gibt Opfer, doch die anderen müssen weitermachen. Schließlich ist der Krieg noch längst nicht entschieden und so bereitet man sich vor auf eine weitere gefährliche Mission. Doch auch die französische Widerstandsbewegung gibt nicht auf, gerade in La Rochelle gewinnt sie zunehmend an Einfluss.

Die Dreharbeiten sind abgeschlossen, Die neuen Folgen werden 2020 bei Sky zu sehen sein, einen Starttermin gibt es noch nicht.

Zur Story: Im Dezember 1942 soll U-Boot-Kommandant Johannes von Reinhartz drei Saboteure an der Ostküste der USA absetzen. Doch man zweifelt seine Loyalität an und man setzt die U-612 unter dem Kommando von Wrangel auf ihn an. Kaleun Klaus Hoffmann kommt in New York an, Somine ist weiterhin im Widerstand in la Rochelle aktiv.

In Zeiten von Instagram kann man dank Darsteller-Fotos immer wieder einen schönen Blick hinter die Kulissen werfen. Hier einige Impressionen vom "Das Boot"-Dreh:

Bei einem U-Boot-Film wird's auch mal nass. Gut zu sehen am Foto des wohlvorbereiteten Philip Birnstiel, das ihn und seinen Kollegen Leonard Kunz beim Nachdreh zeigt.

Von Birnstiel stammt auch dieses Foto, das ihn, Franz Dinda, Stefan Konarske und Eric Bouwer auf dem Weg bzw. auf der Fahrt zum ersten Drehtag zeigt:

Einen Blick mitten ins Drehgeschehen teilte Produktionsfirma Bavaria Fiction:

August Wittgenstein zeigt eine Momentaufnahme aus der Maske beim Dreh in Budapest mit Rick Okon, Philip Birnstiel und den Make-up-Artists:

Und hier die berühmte Klappe:

Ben Münchow teilte einen Schnappschuss vom Drehort auf Malta:

Schon in Lothar-Günther Buchheims Bestseller – veröffentlicht 1973 –ging's um die Tragik und Sinnlosigkeit des Krieges, in dem so viele junge Männer ihr Leben ließen. Der Autor verarbeitete damit seine eigenen Erfahrungen als Kriegsberichterstatter. Eine Fortsetzung mit dem Titel "Die Festung" schrieb Buchheim, der sich später auch noch als Kunstsammler einen großen Namen machte, übrigens auch. 

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Der deutsche Regisseur Wolfgang Petersen, der später auch in Hollywood mit Filmen wie "Troja" eine große Karriere machte, wagte sich eine Verfilmung des Stoffes. 1981 kam der ins Kino und wurde für sagenhafte sechs Oscars nominiert. 1995 folgte die Ausstrahlung im TV als Mehrteiler, ein Erfolg mit Straßenfegerqualität.

Die abenteuerliche, dramatische und klaustrophobische Geshichte der Besatzung der U96, die im Nordatklantik feindliche Schiffe versenken soll, geriet für fast alle der damaligen Darsteller zum Sprungbrett in eine erfolgreiche Karriere. Mit dabei waren: Jürgen Prochnow als Kommandant (Kaleun/Der Alte), Herbert Grönemeyer als Leutnant Werner, Klaus Wennemann als Leitender Ingenieur, Uwe Ochsenknecht als Bootsmann Lamprecht, Heinz Hoenig als Funkmaat Hinrich, Oliver Stritzel als Dieselheizer Schwalle und Martin Semmelrogge als zweiter Wachoffizier. Hubertus Bengsch als erster Wachoffizier, Otto Sander als Kapitänleutnat Philipp Thomsen, Ralf Richter als Dieselmaat Frenssen, Jan Fedder als Bootsmann Pilgrim, Erwin Leder als Obermaschinist Johann, Sky Du Mont als Leutnant Müller, Bernd Tauber als Obersteuermann Kriechbaum, Martin May als Fähnrich Ullmann und Claude Olivier Rudolph als Dieselheizer Ario.

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Auf DVD und Blu-ray gibt es den Klassiker natürlich auch:

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Die Produktion der neuen Serie übernimmt Bavaria Fiction. Als Regisseur wurde Andreas Prochaska für die erste Staffel verpflichtet, der unter anderem auch schon Filme wie "Das Wunder von Kärnten" inszenierte und mit elf Folgen von "KDD – Kriminaldauerdienst" Kritikerlob einheimste. Die zweite Staffel inszenieren Matthias Glasner und Rick Ostermann.

Das Budget kann mit internationalen Produktionen mithalten: etwa 25 Millionen Euro wurden in Prestigeprojekt investiert. 

Die Serienmelodie wurde neu komponiert, das berühmte Thema von Klaus Doldinger wurde aber aufgegriffen:

Mehr Sky-Eigenproduktionen gibt es in der Galerie:

Veröffentlich am 27.07.2018
Aktualisiert am 16.09.2019

Leider wird in den nächsten acht Tagen keine Episode der Serie ausgestrahlt. Das tut uns leid.

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